Auswärtsspiel am ungewohnten Mittwochabend

Ein kleiner SchrittEin kleiner Schritt
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Wenn der EHC Dortmund am Mittwoch sein nächstes Meisterschaftsspiel bestreitet, dann ist nicht nur der Termin etwas ungewöhnlich, sondern auch der Spielort. Denn der erste Puck wird um 20:15 Uhr dann von Hauptschiedsrichter Yazdi in Bergkamen eingeworfen. Dorthin muss der Königsborner JEC seit Saisonbeginn ausweichen, da in der eigenen Halle in Unna momentan Dachsanierungsarbeiten anstehen. Immerhin ist aber der Gegner der Westfalen Elche kein Unbekannter, denn im Team der Bulldogs stehen gleich zehn Akteure, die schon einmal im Dortmunder Dress gespielt haben. Zuletzt zog auch der EHC-Rekordspieler Igor Cillik noch einmal die Schlittschuhe für den KJEC an und er spielt nun Seite an Seite mit Thomas Branz, Gordon Schukies, Andre Erhart, Tim Schulz, Kai Domula, Sascha Heiman, Raphael Riedl, Sebastian Riede und Lennart Schwerdtfeger. Trainiert wird das Team aus der Nachbarstadt von Uwe Roosen, der zuvor Nachwuchstrainer bei den Elchen war und auch in dieser Saison versucht das sportlich optimale aus bescheidenen finanziellen Mitteln herauszuholen. Die ihm in dieser Spielzeit zur Verfügung stehende Mannschaft ist sicherlich stärker einzuschätzen als in der Vorsaison und die vielen ehemaligen Dortmunder werden zudem gegen ihren ehemaligen Verein besonders motiviert sein. Das wird aber die nach wie vor ungeschlagenen Elche nicht schrecken. „Wir schauen nicht auf unsere Serie. Es ist natürlich schön, als einziges Team in der Regionalliga noch ungeschlagen zu sein, aber es zählen nur die Punkte. Und die müssen wir momentan halt alle holen um weiter oben zu bleiben, da wir ja spielemässig etwas hinter der Konkurrenz zurück bleiben. Das wird sich erst ab Mitte November etwas ausgleichen“, erläutert EHC-Coach Jesse Panek mit einem Zwinkern. „Wir sind keine Über-Mannschaft, aber momentan läuft es bei uns sehr gut und das soll natürlich noch etwas länger so weiter gehen.“ Mit den bisherigen Erfolgen im Rücken fällt es natürlich auch leichter neben dem immer noch verletzten Christian Lotte nun auch für mindestens eine Woche auf den Kölner Förderlizenzspieler Philipp Büermann zu verzichten. Zwar haben sich erste schlimmere Befürchtungen Gott sei Dank nicht bewahrheitet, aber mehrere Blutergüsse und kleine Muskelfaserrisse machen eine Spiel- und Trainingspause nötig. Ansonsten dürften am Mittwoch alle an Bord sein und einige Juniorenspieler werden sicherlich auch zum Einsatz kommen. „Wenn wir auch gegen Königsborn mit der gleichen Konzentration ins Spiel gehen wie gegen Dinslaken und den gleichen Willen zum Sieg zeigen, dann holen wir die nächsten Punkte. Ein Selbstläufer wird dieses Spiel aber garantiert nicht“, warnt der Trainer der Elche zum Schluss.