Auftaktniederlage für die Bären

Der krönende Abschluss in Neuwied blieb ausDer krönende Abschluss in Neuwied blieb aus
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Mit 2:7 (1:2, 0:2, 1:3) kam der EHC Neuwied am Samstagabend beim ESV Bergisch Gladbach unter die Räder. In einer temporeichen Verbandsliga-Partie hatten die Bären vor 170 Zuschauern den besseren Start und gingen in der vierten Minute durch Marco Herbel mit 1:0 in Führung. Die Realstars ließen sich allerdings nicht davon beeindrucken. Immer wieder trugen sie schnelle Angriffe vor, die aber zunächst von der Neuwieder Abwehr gestoppt werden konnte. Chancen eröffneten sich auf beiden Seiten. Dennoch waren die Hausherren aggressiver auf dem Eis und glichen in der zwölften Minute, zu diesem Zeitpunkt auch verdient, durch Nico Rosewe zum 1:1 aus. Vier Minuten später war es dann Sascha Derichs, der auf 2:1 erhöhte. Kurz darauf erhielt Lutz Klauck eine zehnminütige Disziplinarstrafe. Weitere Strafen wurden häufig für die Hausherren ausgesprochen. Auch wenn die Bären im Überzahlspiel deutlich verbessert auftraten, fehlte immer wieder das Glück beim Abschluss. So ging es mit diesem Spielstand in die erste Pause.

Hoch motiviert kamen die Bären aus der Kabine, mussten allerdings in der 23. Minute das 1:3 durch Ingo Angermann hinnehmen. Das zeigte aber kaum Wirkung bei den Bären. Sie erhöhten nun den Druck und kamen immer wieder zu guten Torchancen. In dieser Phase waren sie dem 2:3 deutlich näher, als dem 1:4. In der 32. Minute dann allerdings doch der vierte Gegentreffer, erneut durch Angermann. Bergisch Gladbach zollte zu diesem Zeitpunkt dem hohen Tempo etwas Tribut. Dennoch blieben ihre Vorstöße brandgefährlich. Dann ging es in die letzte Pause. Für die Bären war das Spiel noch lange nicht entschieden. Man war sich sicher, wenn nun das 2:4 fallen würde, wäre man wieder dran. Wiederum wurden hochkarätige Chancen vergeben. Und was nicht geschehen durfte, geschah. Andreas Funk erhöhte in der 44. Minute auf 5:1 für die Hausherren. Damit war das Spiel entschieden. Nur drei Minuten später erhöhte Jacek Wronecki gar auf 6:1. Damit konnte Bergisch Gladbach den Vorsprung nach Belieben verwalten. Zwar verkürzte Tim Grundl in der 54. Minute noch einmal auf 2:6, aber wiederum Wronecki war es, der dreiMinuten vor Spielende den 7:2-Endstand herstellte. Eine Niederlage für die Bären, die im Ergebnis deutlich zu hoch ist. Individuelle Fehler und vor allen Dingen fehlendes Glück beim Abschluss sind die Gründe für die Niederlage. Unter dem Strich geht der Sieg für die Hausherren aber in Ordnung. Damit ist dem selbsterklärten Aufstiegskandidaten der erste Schritt geglückt. Für Neuwied ist es lediglich ein verlorenes Spiel, das deutlich zeigt, dass es in der Verbandsliga keine leichten Spiele mehr geben wird. Gegen Nordhorn kann das Team mit etwas mehr Glück in ihren Aktionen aber dennoch auf einen Sieg hoffen.

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