Aufholjagd ohne Happy EndWeserstars Bremen

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Zwei Wochen nach dem bislang letzten Aufeinandertreffen trafen sich bei Teams erneut in Wolfsburg. Im Gegensatz zur letzten Partie kamen die Weserstars stau frei und rechtzeitig in der Autostadt an. Beide Teams begannen ohne großes Abtasten. Es entwickelte sich eine hochklassige Regionalligapartie in der sie sich zahlreiche Chancen erarbeiteten. Doch beide Torhüter zeigten eine sehr gute Leistung und so ging es mit einem 0:0 in die erste Pause.

Die Anfangsphase des zweiten Drittels fügte sich nahtlos an den an das erste Drittel an. Die Weserstars scheiterten in dieser Phase zu oft am Wolfsburger Torhüter. Mitte des zweiten Abschnittes folgte die zweite Strafzeit für die Bremer. Konnten die Weserstars die erste Unterzahlsituation noch unbeschadet überstehen, so mussten sie jetzt den ersten Gegentreffer (31.) hinnehmen. Und Wolfsburg agierte nun mit Oberwasser. Drei Minuten später das 2:0. Und es kam noch schlimmer. 37 Minuten waren gespielt, als die Grizzlys auf 3:0 erhöhten. Die Pause kam jetzt zum richtigen Zeitpunkt.

Einen Blitzstart erwischen die Weserstars zu Beginn des letzten Drittels. Igor Schön traf in der 42. Minute zum 3:1. Trotz weiterer Bemühungen wollte aber kein weiteres Tor mehr gelingen. Zu oft stand der Wolfsburger Goalie im Weg. Gegen Mitte des Drittels erhöhte der Gastgeber den Druck und kam binnen drei Minuten zu zwei weiteren Treffern. Mit dem Rückstand von 1:5 ging es nun ins Rückspiel.

Alles war bereitet für die (geplante) Aufholjagd im Paradice. 450 Zuschauer bildeten einen fantastischen Rahmen zu diesem Spiel. Im Team der Weserstars gab es zwei Veränderungen. Savva Knop und John-Wilfried Schlasche stießen zur Mannschaft.

Die Weserstars erwischten einen Traumstart. Nach nur 44 Sekunden traf Marc Meinhardt zur 1:0 Führung. Und die Mannschaft hielt den Druck hoch. Mit einer sehr guten Mannschaftsleistung erspielten sich die Weserstars zahlreiche Chancen, doch es dauerte bis zur 15. Minute bis sie wieder jubeln konnten. Christian Priem traf nach Vorlage von Ales Jurcik zum 2:0. Pause, die Erste.

Im zweiten Drittel zeigte sich das gleiche Bild. Sehr konzentriert agierende Weserstars setzten den EHC Wolfsburg unter Druck. In der 29. Minute erzielte Paul Schön das 3:0 und den Weserstars fehlte noch ein Tor um das Hinspiel Ergebnis zu egalisieren. Nach diesem Treffer verstärkten die Gäste ihre Verteidung. Trotz einiger Chancen reichte es nicht mehr zu einem weiteren Treffer in diesem Drittel.

Im letzten Abschnitt erspielten sich die Weserstars wieder leichte spielerische Vorteile. Doch der EHC Wolfsburg hielt hinten dicht und kam seinerseits zu mehreren Chancen. Die Uhr lief gegen die Hausherren, die ihrerseits immer wieder versuchten sich Torchancen zu erspielen.

Knapp eine Minute vor Spielende nahmen die Weserstars ihren Torhüter aus dem Tor und agierten nun mit sechs Feldspielern. Mit der ersten Chance scheiterte Igor Schön, der knapp übers Tor verzog. Nach dem folgenden Bully konnten sich die Wolfsburger befreien, mussten aber erneut ein Bully im eigenen Drittel hinnehmen. Dieses gewannen die Weserstars. Christian Priem erkämpfte sich den Puck, passte zu Darian Wellmann und der verwandelte 28 Sekunden vor Schluss zum 4:0. Das Paradice glich nun einem Tollhaus. Mit einer fantastischen Leistung glichen die Weserstars die Serie aus.

Das Penaltyschießen musste nun über den letzten Finalteilnehmer entscheiden. Michele Meridian traf als einziger Spieler und der EHC Wolfsburg 1b sichert sich das Ticket für das Finale.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!