Auf ganzer Linie enttäuscht

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Zu allem Überfluss schieden während des Spiels gleich vier Mainzer mit Verletzungen aus. Mildernde Umstände können die Hausherren aber kaum geltend machen; zu schwach war ihre Leistung schon, als sie noch (fast) vollzählig waren. „Das darf keine Ausrede für die desolate Leistung sein“, zog der Coach ein enttäuschtes Fazit.

Der Tabellenzweite hatte sich für seine Revanche viel vorgenommen, wollte die Gäste pausenlos mit doppeltem Forechecking unter Druck setzen und so gar nicht zur Entfaltung kommen lassen. Dieser Plan wurde nur unzureichend umgesetzt. Schon nach weniger als zweieinhalb Minuten stellte Kassel die Weichen zur Verteidigung der Tabellenführung, Nils Vogel schoss die Führung heraus (3.). Wenn Mainz es anschließend einmal schaffte, einen Fehler im Aufbau zu erzwingen und eine Torchance zu kreieren, „dann hatten wir große Defizite im Abschluss“, wie Pöritzsch feststellte.

Somit hatte man über 60 Minuten eigentlich nie das Gefühl, die Wölfe könnten Ähnliches ausrichten wie beim ersten Duell in Nordhessen. Das war noch allseits über den grünen Klee gelobt worden. Schon nach dem 0:3-Pausenstand ging es für Rückkehrer Daniel Novak nicht weiter. Später quälten sich Bastian Hitzelberger mit starken Schmerzen im Brustwirbel und Robert Dalaker mit einer Leistenverletzung. Sie mussten in der zweiten Drittelpause schlussendlich kapitulieren. Und im Schlussdurchgang erwischte es bei einem Bandencheck auch noch Neuzugang Thomas Heineken, der anschließend ins Krankenhaus musste.

Es war ein auf ganzer Linie verkorkster Abend, der sich auch mit Vaclav Cimbureks Anschlusstreffer zum 1:6 (40.) nicht mehr zum Guten wenden ließ. Ein Doppelschlag in den Schlussminuten ließ die Mainzer und ihren Trainer endgültig gefrustet zurück. „Ich hoffe, dass dies ein einmaliger Ausrutscher war“, bilanzierte Pöritzsch. Trotzdem dürfe man sich „von diesem herben Rückschlag nicht aus der Bahn werfen lassen“. Da die Tabellenführung nun in weiter Ferne ist, will der TSV Schott in den abschließenden drei Hauptrundenspielen zumindest Rang zwei und somit eine ordentliche Ausgangsposition für die Playoffs der besten Vier sichern. „Dazu braucht es aber eine erhebliche Leistungssteigerung“, verkündete Pöritzsch, schon den Blick auf das Heimspiel gegen Bad Nauheim am kommenden Sonntag (18.15 Uhr) in der Eissporthalle am Bruchweg gerichtet.

Tore: 0:1 (3.) Vogel (Feustel), 0:2 (14.) Heinrich (Kalb, Damm), 0:3 (15.) Vogel, 0:4 (27.) Six (Belsch, Schneider), 0:5 (37.) Heinrich (Kalb), 0:6 (39.) Vogel (Mizera, Ryszynski), 1:6 (40.) Cimburek (Kaliszewski, Horcicka), 1:7 (57.) Wohlrab (Kalb, Heinrich), 1:8 (58.) Heinrich (Andreas, Wohlrab). Strafen: Mainz 12 + 10 (Heise), Kassel 18.

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