Auf den Spuren der alten Römer

Ein kleiner SchrittEin kleiner Schritt
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Am Wochenende begibt sich der EHC Dortmund auf die Spuren der alten Römer und muss am Sonntag um 18:30 Uhr in der alten Kaiserstadt Trier antreten. Eine Kulturreise steht aber für die Elche nicht auf dem Programm, statt Porta Nigra oder Kaisertherme wird das Eisstadion an der Diedenhofener Straße angesteuert und auch der Zweck der Fahrt ist klar umrissen: Fortsetzung des bislang so erfolgreichen Saisonstarts. Damit dies auch gelingt wird EHC-Coach Jesse Panek sicherlich die richtigen Worte zur Einstimmung finden, denn ein Selbstläufer wird auch dieses Spiel nicht werden. Zwar sind die Trierer Huskys in dieser Saison noch nicht so richtig einzuschätzen, aber in der traditionsreichen Zeltdachhalle war es schon immer nicht einfach die Punkte für die Rückfahrt einzupacken. Nach einigen Turbolenzen im Sommer begann man in Trier recht spät mit der Saisonplanung. Ein neuer Vorstand nahm die Geschicke in die Hand und holte mit dem in der Moselstadt bestens bekannten Guido Lamberti-Charles einen neuer Trainer. Der brachte von seinem Kanada-Aufenthalt mit Martin Hak und Michael O'Donnell zwei neue Kontingentspieler nach Rheinland-Pfalz. Ob sie so einschlagen wie vor einem Jahr Jeff Golby, der bereits in der letzten Saison nach Bad Nauheim ging, wird sich noch zeigen. Zumindest der 29-jährige Martin Hak ist im Westen kein unbeschriebenes Blatt, denn er schnupperte bereits vor einigen Jahren in Köln, Grefrath und Herford Regionalligaluft.

Wichtig wird sein, dass der EHC die Huskies nicht auf die leichte Schulter nimmt und mit ähnlich hoher Konzentration und Disziplin zu Werke geht wie am Dienstagabend beim tollen Auswärtssieg in Düsseldorf. Wohl ein letztes Mal fehlen wird Philip Reuter, der zwar das Training wieder aufgenommen hat und auf seinen ersten Meisterschaftseinsatz brennt, aber nach seiner Bänderdehnung in der Schulter wird er erst in der nächsten Woche beim Heimspiel gegen Moers (Freitag 12.10.07 - 20 Uhr) aufs Eis geschickt. So wird in der "blauen Reihe" erneut Philipp Büermann an der Seite des "Penalty-Killers" Antti-Jussi Miettinenen stürmen. Der 18-jährige Kölner wird mit einer Förderlizenz der Haie ausgestattet und auch weiterhin dreimal pro Woche in der Domstadt mit dem DEL-Team trainieren. "Neben der Kooperation mit Iserlohn gibt es auch gute Gespräche mit Köln. In der letzten Saison hatten wir ja schon Marco Ohmann vom Rhein an die Ruhr geholt. Der Kontakt zu Rodion Pauels besteht weiterhin" sieht der sportliche Leiter Klaus Picker auch in dieser Richtung zukunftsweisende Perspektiven. Wobei letztlich alles vom sportlichen Erfolg der Elche abhängig ist und den will der EHC am Sonntag in Trier unbedingt fortsetzen. "Ein guter Saisonstart ist immer wichtig, vor allem wenn der Terminplan wegen unvermeidlicher Spielverlegungen erneut nicht optimal ist", so der sportliche Leiter, der momentan neben den Erfolgen auf dem Eis auch mit der positiven Entwicklung im Zuschauerzuspruch und in der Öffentlichkeitsarbeit zufrieden ist.