Auf dem Weg in die Meisterrunde

Verband wertet Abbruchspiel für AdendorfVerband wertet Abbruchspiel für Adendorf
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Ein Bein in die Meisterrunde möchten am kommenden Samstagabend die Heidschnucken setzen und einen Grundstein dafür legen, dass es am letzten Wochenende des Monats Januar kein Herzschlagfinale um den Einzug in die Meisterrunde gibt. Mit dem EC Wedemark Scorpions gastiert um 19 Uhr ein direkter Kontrahent um einen Meisterrundenplatz beim Adendorfer EC im Walter-Maack-Eisstadion.

Der AEC hat zusammen mit den Weser Stars und den Hannover Pferdeturm Towers die zurzeit noch besten Karten auf die Meisterrunde (Rostock, Braunlage und Timmendorfer Strand sind bereits schon qualifiziert). Mit einem Sieg am Samstag gegen die Wedemark Scorpions steht der AEC schon mit einem Bein in der Runde der besten sechs Teams und könnte sogar am Ende der Vorrunde noch auf einen guten vierten Platz kommen.

Doch die Scorpions sind alles andere als ein Gegner, gegen den ein Sieg als sicher gilt. Mit zwei Erfolgen gegen die Hannover Pferdeturm Towers hat der Aufsteiger aus Mellendorf seine Ambitionen zur Meisterrundenteilnahme unterstrichen und überlässt auch in der Kaderplanung nichts dem Zufall. So konnte vor kurzem Maximilian Pohl, Marcel Knoke und Karan Moallim für einen Wechsel vom Lokalrivalen Hannover Pferdeturm Towers in die Wedemark überzeugt werden. Zudem besteht dieses überwiegend junge Mellendorfer Team aus vielen Spielern, die den Adendorfern noch aus heißen Regionalliga-Duellen aus der Vergangenheit bekannt sind. Mit dem Förderlizenz-Torwart der Hannover Scorpions, Florian Holst, haben die Scorpions dazu noch die nötige Sicherheit im Tor.

Beim Adendorfer EC fehlt an diesem Wochenende Verteidiger Jörn Schmidt. Seinen Einstand kann der vor kurzem verpflichtete Benjamin Zech geben. In der Saisonvorbereitung konnten die Heidschnucken zweimal gegen Wedemark gewinnen. Das letzte ähnlich wichtige Duell beider Kontrahenten gab es im Dezember 2005, wo nur der Sieger dieses Spiels in die Meisterrunde einziehen durfte – Wedemark gewann damals in Adendorf mit 6:4.

Gegen Adendorfs Auswärts-Gegner am Sonntag (19 Uhr) sind noch mehrere Rechnungen offen. Der letzte Heidschnucken Erfolg gegen die Harzer Wölfe aus Braunlage liegt bereits sechs Jahre zurück. Nach einer relativ knappen Hinspiel- Niederlage (2:4), erhofft sich das Team um Trainer Lumir Mikesz endlich mal einen Erfolg gegen den amtierenden Meister und aktuell Zweitplazierten der Regionalliga Nord.

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