Angeschlagen ins Wochenende

EVD setzt sich gegen Neuss durchEVD setzt sich gegen Neuss durch
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Versteckte Fouls sind nicht das Ding der Regionalliga-Schiedsrichter. Ein Stockschlag hier, ein Haken dort. Ein Schelm, wer denkt, die Eishockeyspieler des EV Duisburg würden die Vereinsfarben schwarz und rot derzeit auch direkt auf dem Körper tragen. Bei Schahab Aminikia und Miikka Jäske war es nach dem Ratingen-Spiel wohl wirklich so. Beide standen erst am Donnerstag erstmals in dieser Trainingswoche auf dem Eis und Trainer Czeslaw Panek hofft, dass die beiden in den Wochenend-Heimspielen gegen den Königsborner JEC (Freitag, 19.30 Uhr) und gegen den EHC Neuwied (Sonntag, 18.30 Uhr) spielen können.

Das gilt allerdings nicht für Kapitän Franz Fritzmeier, den ein Magen-Darm-Virus niedergestreckt hat. „Für ihn wird Shannon McNevan in der ersten Reihe spielen”, so Panek. Eine sinnvolle Entscheidung. Denn seit der endgültigen Verpflichtung des erfahrenen Trainers aus Polen ist das Eis wohl der Ort, wo McNevan den Füchsen am besten weiterhelfen kann.

Auch Alexander Engel ist angeschlagen. „Er will aber aufs Eis”, sagt Panek. „Alexander hat sich am Daumen verletzt.” Die beiden Gegner sollten zwei Spiele mit deutlichen EVD-Siegen versprechen. „Wir sind klarer Favorit”, weiß auch der Coach. „Die Fans sollen Spaß an den beiden Spielen haben. Ich bin nicht der Typ, der eine gewisse Anzahl von Toren verlangt, aber es soll Spaß machen. Wichtig ist mir, dass sich auch die jungen Spieler zeigen und wir wenige Gegentore kassieren.”

In den beiden Hinspielen gab es sowohl in Königsborn (13:5) als auch in Neuwied (9:1) deutliche Erfolge. Bei den Bären aus Rheinland-Pfalz trat unter der Woche Trainer Arno Lörsch zurück. Außerdem trennte sich der EHC von Kanadier Derek Picklyk. (the)