Alexey Kolendin kommt aus Russland

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Mit zwei Siegen kann es der Mannschaft um Trainer Bernd Arnold gelingen, den Kontakt zu den vordersten Tabellenplätzen der Regionalliga West wieder herzustellen, um im Dezember mit gleich drei Heimspielen dort oben auch den Jahreswechsel zu verbringen. Zudem steht am 26. Dezember noch das „Eishockey statt Weihnachtsbraten“-Spiel gegen den Derbyrivalen auf dem Spielplan. Befinden sich beide Mannschaften dann im oberen Teil der Tabelle steigt am zweiten Weihnachtsfeiertag ein echtes Spitzenspiel im Icedome.

Los geht es für die Aggerstädter am Freitag, wo der Gegner wie letzten Sonntag EHC Netphen heißt. Gespielt wird allerdings in Netphen und hier hat die junge Dynamite-Truppe noch einiges gut zu machen. Spielbeginn ist um 20 Uhr und auch nach Netphen besteht für Fans die Möglichkeit nach Netphen zu reisen.

Sonntag empfängt der EHC dann ab 18 Uhr den RSC Darmstadt in heimischen Icedome. Vom Papier her sollte der Gegner keine allzu großen Probleme bereiten, doch Darmstadt steigerte sich in den letzten Partien kontinuierlich und Konnte zuletzt sogar dem EHC Neuwied einen Punkt abknöpfen. Somit gilt es für Bernd Arnold sein Team gut auf den Gegner einzustellen und darauf zu achten, dass Darmstadt keinesfalls unterschätzt wird.

Personell haben die Dynamite keine Ausfälle zu beklagen und unter der Woche konnte endlich auch die zweite Kontingentstelle neben Routinier Slavomir Kiedewicz besetzt werden. Bereits im Sommer arbeiteten die Verantwortlichen intensiv an dem Transfer, konnten diesen aber nach Problemen mit den Transferformalitäten erst jetzt zur Vollendung bringen. Aus Russland, genauer gesagt Moskau, wechselt der 20-jährige Stürmer Alexey Kolendin an den Rotter See. Für den jungen Stürmer, der in Zukunft mit der Trikotnummer 14 auflaufen wird, ist Troisdorf seine erste Station in Deutschland. Bereits in der vergangenen Saison nahm Kolendin einige Wochen am Trainingsbetrieb der Dynamite teil und hinterließ dabei einen bleibenden Eindruck. Kolendin soll vor allem für Tore sorgen, denn an eigenen Chancen mangelte es in den bisherigen Begegnungen keineswegs. Ob er allerdings bereits am Wochenende auflaufen kann, entscheidet sich erst Freitagmittag. „Da ausgerechnet an diesem Freitag keine internationalen Transfers getätigt werden können, fehlt uns diese Woche ein Tag. Alle Unterlagen sind von unserer Seite eingereicht und ich hoffe, dass der russische Verband mitspielt“, blickt Dynamite-Manager Christoph Jahns voraus.


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