AEC zurück in die Erfolgsspur

Verband wertet Abbruchspiel für AdendorfVerband wertet Abbruchspiel für Adendorf
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Stark ersatzgeschwächt mußte der Adendorfer EC am Freitagabend sein Heimspiel gegen die Hannover Pferdeturm Towers bestreiten. Coach Lumir Mikesz standen unter anderem nur drei etatmäßige Verteidiger zur Verfügung. Doch trotz allem zeigten die Heidschnucken eine gute und geschlossene Mannschaftsleistung und gewannen verdient mit 6:3 (1:1, 2:2, 3:0).

„Die Jungs haben Moral bewiesen und toll gekämpft“, so ein zufriedener Lumir Mikesz nach dem Spiel. Die knapp 400 Zuschauer mussten sich zu Beginn der Partie erst einmal die Augen reiben, standen mit Andrey Gorbenko und Jan Krambeer gleich zwei Stürmer der eigentlich starken ersten Reihen in der Verteidigung beim Adendorfer EC. „Durch die Ausfälle von Jakub Listewnik, Tim Exner, Anthony Eshun und Wayne Gerth hatte ich nur noch drei Verteidiger. Da musste ich was ausprobieren“, so Mikesz grinsend weiter. Doch gerade diese Experiment funktionierte. Mit fünf gelernten Stürmer in einer Reihe wirbelte der AEC von Anfang an energisch aufs Hannoveraner Tor und wurde in der sechsten Minute durch einen Treffer von Leif Buckup belohnt. Den Pferdeturm Towers gelang es zwar bis zur 34. Minute, immer wieder eine Adendorfer Führung auszugleichen und das Spiel so spannend zu halten, doch die Überlegenheit im Spiel der Heidschnucken war zu groß. Als Benjamin Salzmann in der 55. Minute das 5:3 für die Heidschnucken erzielte, war ihnen der Sieg nicht mehr zu nehmen und wurde mit dem zweiten Treffer von Matthias Hofmann in der 58. Minute noch perfekter gemacht.

Tore: 1:0 Buckup (Gorbenko), 1:1 Schubert (Webster), 2:1 M. Hofmann, 2:2 Feser (Schubert, Webster), 3:2 Buckup (Gorbenko), 3:3 Hoppe (Finkel), 4:3 Piechutta (Salzmann), 5:3 Salzmann (Piechutta, Gorbenko), 6:3 M. Hofmann (Piechutta). Strafen: Adendorf 22, Hannover 12. Zuschauer: 397.

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