AEC will Wiedergutmachung gegen den Meister

Verband wertet Abbruchspiel für AdendorfVerband wertet Abbruchspiel für Adendorf
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Nach den Derbys gegen die Timmendorfer Beachboys erwartet der Adendorfer EC am Freitagabend (20 Uhr) den nächsten Brocken im Walter-Maack-Eisstadion. Mit den Harzer Wölfen aus Braunlage kommt der amtierende Meister.

Braunlage geht zusammen mit dem Rostocker EC und dem EHC Timmendorfer Strand als Titelfavorit in diese Saison. Die ersten Ergebnisse ließen auch schon auf die Stärke der Harzer hindeuten. 15:0 gegen Langenhagen, 15:1 gegen Salzgitter und das 8:1 gegen die Wedemark Scorpions sprechen eine eindeutige Sprache über die Angriffsstärke der Wölfe. Doch auch Braunlage ist angreifbar, dies wurde beim Spiel gegen die Hannover Pferdeturm Towers deutlich, als man dort nur knapp mit 3:2 nach Penaltyschießen gewann. Der Kader der Braunlager wurde zu Beginn der Saison kräftig durcheinander gerüttelt. Gegenüber acht Abgängen stehen neun Neuverpflichtungen. Die Stärkste hierbei ist sicherlich Braunlages neuer Abwehrchef Vitalij Blank, der von den Piranhas aus Rostock in den Harz wechselte.

Für die Heidschnucken steht an diesem Wochenende eine Wiedergutmachung mit den Fans auf dem Programm. Fünf Niederlagen musste der AEC in Folge kassieren und nun soll wieder etwas Licht am Ende des Tunnels zu sehen sein – doch Braunlage ist alles andere als ein Aufbaugegner. Adendorf kann am Freitag wieder auf seinen Torwart Michal Marik zurückgreifen, der seine Verletzung auskuriert hat. „Braunlage spielt auch nur Eishockey, irgendwann muss uns doch auch mal eine Überraschung gelingen“, so AEC Vize-Präsident Finn Sonntag. Für gute Stimmung ist jedenfalls gesorgt. Den Braunlager Fans ist es gelungen einen Fanbus zu organisieren, der über 40 Harzer Fans zur einer Mottoparty nach Adendorf bringt.

Eine gute und zwei schlechte Nachrichten gibt es von der Personalfront der Heidschnucken. Torsten Heideck wurde für seine Matchstrafe im Spiel gegen den EHC Timmendorfer Strand zwar für maximal fünf Spiele gesperrt, diese Sperre gilt aber nur für die Pokalspiele. Somit kann „Boxer“ am Freitag gegen Braunlage auflaufen. Negativ hingegen verlief ein Gespräch mit Verteidiger Enrico Vogt, der dem Verein mitteilte, seine Laufbahn beim Adendorfer EC aus beruflichen Gründen zu beenden. Vogt war vor kurzem bei der Hamburger Polizei in eine neue Einheit versetzt worden und schafft es nun nicht, seine Verbindung mit dem Sport aufrecht zu erhalten. Zerschlagen hat sich diese Woche auch der Wechsel von Verteidiger Florian Sander, der nach Vereinsangaben „trotz Absprachen nachträglich noch zu hoch gepokert hat“.

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