AEC vor hartem Doppelwochenende

Verband wertet Abbruchspiel für AdendorfVerband wertet Abbruchspiel für Adendorf
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Die Heidschnucken erwarten das wohl härteste Wochenende der Vorrunde in der Regionalliga Nordost. Nachdem der Adendorfer EC am Freitag um 20 Uhr bei den Harzer Wölfen in Braunlage antreten muss, kommen am Sonntag um 19 Uhr die unter Druck stehenden Wedemark Farmers ins „heißeste Kühlhaus des Nordens“. Es war die zweite und zugleich heftigste Saisonniederlage für Adendorf. Im Hinspiel unterlag man Braunlage deutlich mit 1:7. Trotz der Unterstützung von knapp 1500 Zuschauern im Adendorfer Walter-Maack-Eisstadion war der AEC chancenlos und stand über 60 Minuten einem schier übermächtigen Gegner gegenüber. Von einem Sieg im Braunlager Wurmbergstadion spricht kaum einer, doch AEC-Coach Lumir Mikesz möchte die Punkte auch nicht so einfach abgeben: „Wir werden uns als starkes Team präsentieren und zeigen, dass wir zu Recht auf dem zweiten Tabellenplatz stehen. Noch hat Braunlage nicht gewonnen.“ Am Sonntag kommt es zu einem Aufeinandertreffen zweier Teams die sich vor zwei Jahren, zu fast gleicher Zeit, noch um einen Meisterschaftsplatz gestritten haben. Damals besiegte der EC Wedemark Farmers den AEC mit 4:6 und zog in die Runde der besten acht Teams ein.

In dieser Saison hat sich das Blatt gewendet. Die Heidschnucken können nicht mehr vom zweiten Tabellenplatz verdrängt werden und sind somit sicher in der Meisterrunde. Wedemark benötigt aus den letzten beiden Vorrundenspielen noch drei Punkte, um sicher in die Runde der besten zehn Teams einziehen zu können. Das Pikante: Beide Gegner sind die Adendorfer Heidschnucken. Sollte Adendorf beide Spiele gewinnen, bleibt abzuwarten, ob der HSV am 6. Januar in Bremerhaven drei Punkte entführt. Sollte dies geschehen, wäre Wedemark in der undankbaren Abstiegsrunde und Hamburg würde mit auf große Reise in den Osten gehen. Dabei ist dieses Wedemarker Team wahrlich kein schlechtes. Alexander Pflüger, Klaas Feser, Karl-Arne Reiffen, Sven Hoppe, Marco Spors, Daniel Soriano, Stefan Miskovic und der DEL-erfahrene Verteidiger Reiko Berblinger sind nur ein Teil von großen Namen bei den Farmers. Des Weiteren hat Wedemark jede Menge junger wilder Nachwuchsspieler von den Hannover Young Indians im Kader, die ähnlich wie Adendorfs Dennis Szygula über Spielwitz verfügen. Der AEC wird an diesem Wochenende auf die Stürmer Anthony A. Eshun und John-Darren Laudan verzichten müssen. Während Eshun eine Bänderdehnung auskuriert, verweilt Laudan zurzeit in Kanada als Nachwuchs-Coach beim Bell-Capital-Cup in Ottawa.

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