AEC Sieger im Mitternachtsspiel von Hamburg

Verband wertet Abbruchspiel für AdendorfVerband wertet Abbruchspiel für Adendorf
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Die Uhren waren schon auf kurz vor zwölf, als die für den Adendorfer EC so wichtige Begegnung gegen den Hamburger SV zu Ende war. Am Ende siegte der AEC verdient mit 3:2 (2:2, 1:0, 0:0) und ist weiter im Rennen um Platz vier in der Regionalliga Nord.

Für die Fans der Heidschnucken begann die Anreise zur Stellinger Eisbahn aber zunächst mit Hindernissen. Ein Großaufgebot der Hamburger Bereitschaftspolizei riegelte die Zufahrtsstraßen rund um die Eislaufbahn ab. Der Grund hierfür waren nach Polizeiangaben Randale von HSV-Fußballfans, die in großer Anzahl zu diesem Spiel strömten. Während des Spieles selbst blieb es meist friedlich in Hamburg, die Polizei musste nur einmal kurz einschreiten, als es zu Unruhe auf Seiten der HSV-Fans kam.

Das Spiel selbst begann wegen terminlichen Problemen seitens der HSV-Hallenplanung mit einer einstündigen Verspätung und konnte so erst um 21.30 Uhr angepfiffen werden. Rund 70 mitgereiste AEC-Fans sahen zu Beginn dieser Partie ein nervöses Heidschnucken Team, welches durch eine Unaufmerksamkeit in der Abwehr schon in der ersten Spielminute mit 0:1 in Rückstand geriet. Auch der zweite Treffer des Abends wurde auf das Konto der Hamburger geschrieben. Alexandre Santos netzte mit einen schönen Schuss zum 2:0 für die Hausherren ein. Nach diesem Treffer wachte der AEC in einem schnellen und kämpferischen Eishockeyspiel auf und konnte nur zwei Minuten später durch Jacek Piechutta den Anschlusstreffer für den AEC erzielen. Im ersten Drittel gab es nun Chancen auf beiden Seiten. Erst 39 Sekunden vor der Pause erzielte Andrey Gorbenko mit einem Break in Unterzahl den 2:2-Ausgleich.

Im zweiten Drittel erhöhte der Adendorfer EC nun den Druck, schaffte es aber erst in der 37. Minute, den Hamburger Torwart zum 2:3 zu überwinden. Viele Großchancen auf beiden Seiten prägten diese Partie auch im Schlussabschnitt, doch sowohl Stefan Blanck im Adendorfer Gehäuse als auch Guido Titzhoff bei Hamburg hielten dem Druck stand. Auch als der HSV in der letzten Minute den Torwart für einen weiteren Feldspieler herausnahm, wollte kein Treffer mehr fallen. Adendorf gewann diese Partie durch eine geschlossen starke Mannschaftsleistung verdient mit 3:2 und kann sich nun weiter berechtigte Hoffnungen auf einem Platz in der Meisterrunde machen.

Tore: 1:0 Laudan (Schlode, Santos), 2:0 Santos (Tillert, Gündling), 2:1 Piechutta (Gorbenko, Salzmann), 2:2 Gorbenko (Salzmann, Heideck), 2:3 Fitzner (Böttger, Exner). Strafen: Hamburg 24, Adendorf 18. Zuschauer: 340.

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