AEC gewinnt Sechs-Punkte-Spiel gegen Wedemark

Verband wertet Abbruchspiel für AdendorfVerband wertet Abbruchspiel für Adendorf
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Am Ende ein bisschen glücklich aber letztendlich nicht unverdient schaffte der Adendorfer EC am Samstagabend einen 5:4 (2:1, 3:0, 0:3)-Heimerfolg gegen die Wedemark Scorpions und sicherte sich somit drei wichtige Punkte für den Einzug in die Meisterrunde der Regionalliga Nord. Dabei reichten den Heidschnucken 30 konzentrierte Spielminuten um die Scorpions zu bezwingen.

Die Heidschnucken brauchten knappe zehn Minuten um ins Spiel zu finden. Dieses nutzten die Gäste aus der Wedemark eiskalt aus und schockten die 535 Zuschauer im Adendorfer Eisstadion, als sie durch Karan Moallim in der fünften Spielminute in Führung gingen. Doch in der achten Spielminute kam der AEC langsam besser ins Spiel. John Darren Laudan schloss ein schön gelaufenes Solo zum 1:1-Ausgleich ab. Als Michael Kratz einen Abpraller, nach einem Schlagschuss von Tim Exner, zum 2:1 für die Hausherren nutzte (14.) lief es auf einmal besser für die Heidschnucken. Adendorf bekam das Spiel in den Griff und konnte sich die größeren Spielanteile erarbeiten.

Das zweite Drittel sollte das Beste des AEC in dieser Partie sein. Adendorf dominierte die Wedemark Scorpions und spielte sich eine sichere 5:1-Führung heraus. Besonders sehenswert war das 3:1 in der 24. Spielminute durch AEC Verteidiger Sascha Fitzner, der mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie Wedemarks guten Torwart Florian Holst überwinden konnte.

Der letzte Abschnitt sorgte noch einmal für richtige und unerwartete Spannung. Die Heidschnucken, wohl schon gedanklich beim Sonntagsspiel in Braunlage, schraubten mehrere Gänge zurück und mussten in der 43. Spielminute den 2:5-Anschlusstreffer hinnehmen. Als Wedemark in der 50. Minute das dritte Tor erzielen konnte, nahm AEC-Coach Lumir Mikesz eine Auszeit um Ruhe in sein Team zu bringen und diesen schon fast sicheren Heimsieg nicht fahrlässig zu verschenken.

Doch die Wedemark Scorpions machten weiter Druck und witterten ihre Chance. Als Torsten Heideck gerade von der Strafbank wiederkam (56.) sorgte Wedemarks Johannes Theilmann mit dem vierten Wedemarker Treffer dafür, dass Erinnerungen an das Spiel beim Hamburger SV aufkamen, als die Heidschnucken nach einer 5:1-Führung das Spiel noch mit 5:6 verloren hatten.

In den letzten Spielminuten setzte Wedemark alles auf Angriff und sorgten für Schwerstarbeit für den wieder einmal glänzend aufgelegten AEC-Torwart Michal Marik. Doch aller Angriff der Wedemarker war vergebens und auch als Florian Holst für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis genommen wurde, konnten die Heidschnucken diesen wichtigen 5:4-Erfolg festhalten und somit einen großen Schritt Richtung Meisterrunde machen.

Keine Punkte zu bejubeln gab es dagegen am Sonntagabend bei den Harzer Wölfen in Braunlage. Nach einer guten Leistung verlor der AEC beim Tabellenzweiten mit 2:4 (1:2, 0:1, 1:1). Gerade im zweiten Abschnitt dieser Partie konnte Adendorf dem Favoriten Paroli bieten, schaffte es nur leider nicht seine Chancen in Tore zu verwandeln und schwächte sich zudem durch zu viele Strafzeiten selbst.

Adendorfer EC - EC Wedemark Scorpions 5:4 (2:1, 3:0, 0:3). Tore: 0:1 Moallim (Pflüger, Berblinger), 1:1 Laudan (Buckup), 2:1 Kratz (Exner, Böttger), 3:1 Fitzner (Krambeer), 4:1 Krambeer (Fitzner), 5:1 Gorbenko (Gerth, Kratz), 5:2 Berblinger (Schmuck, Moallim), 5:3 R. Marek, 5:4 Theilmann (Berblinger, Kammeyer). Strafen: Adendorf 12, Wedemark 24 + 10 (Reiffen). Zuschauer: 535.

Harzer Wölfe - Adendorfer EC 4:2 (2:1, 1:0, 1:1). Tore: 1:0 Schneider (Deibert, Bilstein), 2:0 Deibert (Bilstein, Blank), 2:1 Gorbenko (Buckup, Exner), 3:1 Schulz (Bippus), 4:1 Schock (Bilstein, Deibert), 4:2 Buckup. Strafen: Braunlage 16 + 10 (Öttl), Adendorf 32 + 10 (Zech). Zuschauer: 583.

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