AEC besiegt Heimfluch

Verband wertet Abbruchspiel für AdendorfVerband wertet Abbruchspiel für Adendorf
Lesedauer: ca. 1 Minute

Seit dem 2. Oktober hatte der Adendorfer EC kein Heimspiel mehr gewonnen, nun aber schlugen die Heidschnucken so richtig zu. Am Freitagabend besiegte das Team von Trainer Lumir Mikesz die ECC Preussen Juniors Berlin verdient mit 5:4 (2:2, 3:0, 0:2).

Gleich zu Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch im Adendorfer Walter-Maack-Eisstadion, bei dem die Berliner aber zunächst die Nase vorn hatten. In der fünften Spielminute ging der ECC nach einem gut abgeschlossenen Alleingang von Philip Reuter mit 0:1 in Führung. Adendorf zeigte sich aber nicht geschockt und so wurde der Jubel unter den knapp 300 Zuschauer laut als Vadim Kulabuchov in der zehnten Spielminute den 1:1 Ausgleich für die Hausherren erzielte. Nun spielte sich der AEC in einen regelrechten Rausch. Christian Behrens sorgte in der 12. Minute mit einem Schlagschuss für die Adendorfer Führung. Es folgte ein einziges Hin und Her im Adendorfer Eisstadion, bei dem sich die Torleute beider Mannschaften mehrmals auszeichnen konnten. In der 18. Spielminute war das Glück nun auf Berliner Seite, als Stefan Leciejewski einen Abpraller zum 2:2 Ausgleich vor der Pause nutzen konnte.

Im zweiten Abschnitt legte Adendorf los wie die Feuerwehr. Vadim Kulabuchov (22.), Andrey Gorbenko (23.) und Denny Böttger (28.) schossen den AEC mit 5:2 in Front und die meisten Zuschauer waren sich nun sicher, dass die Heidschnucken einen „Big Point“ landen würden.

Das letzte Drittel war ein Spiegelbild der ersten beiden. Gutes Eishockey auf beiden Seiten und viele Torchancen, die durch gute Torhüterleistungen vereitelt wurden. Es dauerte bis zur 54. Minute, bis sich am Spielstand wieder etwas änderte. Mit einem Doppelschlag innerhalb von sieben Sekunden kam der ECC noch einmal auf 5:4 heran und AEC Coach Mikesz musste eine Auszeit nehmen um wieder Ruhe in seine Mannschaft zu bringen - und es gelang. Zwar erhöhte Berlin den Druck aufs Adendorfer Tor und nahm kurz vor Schluss Jan Alexander Kremer aus dem Gehäuse, um den Angriff mit einem sechten Feldspieler zu verstärken, doch das Adendorfer Abwehr-Bollwerk hielt stand.

Tore: 0:1 Reuter (Leciejewski), 1:1 Kulabuchov (Gorbenko), 2:1 Behrens, 2:2 Leciejewski (Reuter), 3:2 Kulabuchov (Gorbenko), 4:2 Gorbenko (Behrens), 5:2 Böttger (Krambeer), 5:3 Krüger, 5:4 Hurbanek (Reuter, Leciejewski). Strafen: Adendorf 10, Berlin 6. Zuschauer: 295.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!