Aachen unterliegt zum NRW-Liga-Auftakt

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Erst nach guten zehn Minuten konnte Anton Zirtow auf Seiten der Kobras zum ersten Mal ins Tor der Aachener einnetzen, dass erneut vom 22-jährigen Jan Braun gehütet wurde. Den Ausgleich erzielte Topscorer Patrick Büren nur Minuten später. Diese musste mit fünf Stichen genäht werden, was die Nummer 66 der Aachener Grizzlies zwang, mit einem eher ungewohntem Gitter aufzulaufen. „Mein Einsatz war für mich niemals fraglich, obwohl mein Arzt mir natürlich anderes empfohlen hatte“, zeigt sich Hamacher in bekannter Art und Weise kämpferich und hoch motiviert.
Dennoch hatten die Dinslakener Kobras erneut eine Antwort auf den Ausgleich und besonders motiviert zeigte sich vor allem Ralf Hafeneger, der am Anfang der Saison noch bei den Grizzlies als Neuzugang präsentiert wurde, sich aber kurz vor Beginn der Saison aus persönlichen Gründen für das Angebot aus Dinslaken entschieden hatte. Hafeneger erzielte noch vor der ersten Pause das 1:2 für die Gäste, mit dem es dann in den zweiten Spielabschnitt ging.
Nun waren es André Könnitzer und Patrick Büren auf Christian Hamacher, die die Führung der Kobras erneut egalisieren konnten. Mit einem bis dahin verdienten und hart erkämpften 2:2 ging es vor etwas mehr als 200 zahlenden Zuschauern in den letzten Spielabschnitt.
Wollten die Aachener Grizzlies das Spiel zwar unbedingt für sich entscheiden, so waren es aber am Ende die Dinslakener, die mit dem 2:3 in der 51. Minute einen Nadelstich setzten, von dem sich die Mannschaft nicht mehr erholen konnte. Im Mittelpunkt stand erneut Ralf Hafeneger, der frei vor Jan Braun angespielt wurde und auch hätte schiessen können, allerdings den besser postierten Thomas Bläsche in Szene setzte, der den Puck nur noch über die Linie drücken musste. „Das 2:4 war nur noch Formsache und der Sieg geht leider völlig in Ordnung“, resümierte nach dem Spiel Roman Palmowski, der auf Grund personeller Probleme an diesem Abend sogar im Sturm aushelfen musste.
Die Schulterverletzung von Rainer Frings im dritten Spielabschnitt entpuppte sich zum Glück als nicht so schlimm, wie zunächst vermutet. Der Verteidiger, der von Bergisch Gladbach an den Tivoli gewechselt war und bisher einen sehr guten Eindruck hinterliess, kann sehr wahrscheinlich auch in der nächsten Begegnung für Konsequenz in der Abwehr sorgen.

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