7:1 – Salzgitter Icefighters fegen Crocodiles vom EisDeutlicher Erfolg gegen Hamburger Reserve

(Foto: Jens Bartels/Salzgitter Icefighters)(Foto: Jens Bartels/Salzgitter Icefighters)
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Dabei dauerte es eine Weile bis die Icefighters ihr gesamtes Können präsentierten. Zwar sprach das Chancenverhältnis über die gesamte Partie hinweg für die Stahlstädter, doch die Crocodiles konnten im ersten Drittel noch gut dagegen halten und wieder einmal ließen die Icefighters zahlreiche Möglichkeiten liegen. „In den ersten beiden Dritteln lief es nicht so gut. Wir waren nicht hungig genug, haben unser Passspiel nicht kosequent durchgezogen und die Abschlüsse waren zu unplatziert“, bemängelte Coach Radek Vit. Immerhin einmal schlug die Scheibe durch Martin Záhora im Netz der Gastgeber ein, sodass die Salzgitteraner mit einer knappen Führung in die erste Drittelpause gehen konnte. Auch im Mittelabschnitt war seitens der Hanseaten etwas zu sehen, doch das Team vom Salzgittersee fand immer besser in das Spiel und belohnte sich per Doppelpack von Thomas Herklotz (36., 45.) und konnte so mit einem komfortablen Vorsprung dem Schlussabschnitt entgegenblicken – auch wenn der Spielstand bereits hätte höher ausfallen können.

Dort war dann der Knoten endgültig geplatzt. Lucas Engel setzte in der 46. Minute das nächste Ausrufezeichen, bevor Jannis Bahr (50.), Martin Záhora (50.) und Kapitän Justin Spenke (52.), es innerhalb von 116 Sekunden gleich dreimal krachen ließen. Das Spiel gegen nun chancenlose Crocodiles war längst gelaufen, den Hausherren gelang 45 Sekunden vor Schluss nur noch der Ehrentreffer. „Das Gegentor war absolut ärgerlich! Das hätte nicht passieren dürfen, da hätte die Mannschaft unserem Goalie besser den Rücken freihalten müssen, damit er zu seinem Shutout kommt“, ärgerte sich der Ex-Profi, der ansonsten mit dem letzten Drittel aber sehr zufrieden war: „Wir waren von Anfang an die bessere Mannschaft, es waren aber viele Kleinigkeiten wodurch wir erst so spät die Tore erzielt haben. Im letzten Drittel lief es dann sehr gut. Wir müssen weiterhin dringend an der Chancenverwertung arbeiten – und auch drauf hoffen, dass die vielen kranken Spieler wieder zurückkehren.“ Die Icefighters waren mit nur elf Spielern angereist.

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