300 Teilnehmer bei Mahnwache vor Nieskyer Rathaus

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Am Montag fand um 16:30 Uhr vor dem Rathaus in Niesky eine Mahnwache statt – ein erstes Signal an die Entscheidungsträger der Sächsischen Aufbaubank: „Lasst das Nieskyer Eisstadion und damit verbunden den Eissport in Niesky nicht sterben!“

Nieskyer Eishockeyfans wollen und können die Entscheidung der Sächsischen Aufbaubank nicht akzeptieren, die die Ablehnung des Fördermittelantrages zur Sanierung des Eisstadions angekündigt hat, und hatten des-halb in Zusammenarbeit mit dem Eislaufverein Niesky alle Bürger, denen der Erhalt des Eisstadions und damit auch des Eissports in Niesky am Herzen liegt, zur Teilnahme an dieser Mahnwache aufgerufen. Diesem Aufruf folgten mehr als 300 Teilnehmer. Mit der Mahnwache manifestierten sie noch einmal deutlich, ihre bedingungs-lose Unterstützung der Stadt Niesky und der Stadtwerke Niesky bei der Umsetzung dieses Vorhabens. Nicht akzeptieren können die Eissportbegeisterten die Aussage der SAB, dass der Eissport in der Region nur eine „Randsportart“ darstellt.

Die Teilnehmer der Mahnwache wollen nicht, dass das Waldstadion in wenigen Jahren geschlossen werden muss. Sie wollten nicht untätig sein und Dinge geschehen lassen, die alle spätestens in vier Jahren bereuen werden. Die Folgen wären absehbar katastrophal. Was wird aus den vielen Kindern, die Woche für Woche und das nicht nur im Winter, fleißig trainieren? Was wird aus den geliebten Freizeitbeschäftigungen vieler Bürger und Einwohner der Stadt und der Region, wenn ohne Eishockeyspiel am Wochenende ein Stück Lebensqualität wegfallen würde? Aber was wird auch aus dem Freizeitpark mit seinem Waldbad? Muss es als Nächstes zum Opfer fallen?

Die Stadt Niesky, die Stadtwerke Niesky und nicht zuletzt der Eislaufverein Niesky als einer der Hauptnutzer des Eisstadions haben klare Konzepte vorgelegt und beantragt, wie das Kunsteisstadion saniert werden kann. Die bisherigen Reaktionen aus den zuständigen Behörden des Freistaates Sachsen waren jedoch sehr negativ. Deshalb forderten die Teilnehmer der Mahnwache auch die Unterstützung der Politiker des Landkreises ein: „Seht nicht tatenlos zu, wie ein Stück Tradition den Menschen hier vor Ort verloren gehen soll! Eishockey ist in unserer Region definitiv eine Kernsportart.“

Daran ließen die Teilnehmer der Mahnwache keinen Zweifel. Mit einer bereits in der vergangenen Woche ge-starteten Unterschriftsaktion wollen die Nieskyer Eissportfans ihr Anliegen – den dauerhaften Erhalt des Eis-sports in Niesky – noch mehr Ausdruck verleihen. Bisher haben sich bereits weiter über 4000 Bürger aus der ganzen Bundesrepublik daran beteiligt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des ELV Niesky unter www.eislaufverein-niesky.de.

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