1:3-Niederlage beim Jahresabschluss

Der krönende Abschluss in Neuwied blieb ausDer krönende Abschluss in Neuwied blieb aus
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Zum letzten Spiel in diesem Jahr traten die Neuwieder Bären nach den Weihnachtsfeiertagen noch einmal in der Regionalliga West bei den Dinslakener Kobras an. Für Neuwied war diese Begegnung ohne Bedeutung, für Dinslaken aber entscheidend, wenn man noch den achten Platz erreichen wollte. Dazu benötigten die Kobras noch zwei Punkte, um an Bergisch Gladbach vorbei zu ziehen. Das gelang, da der EHC mit 1:3 unterlag.

Mit einem Blitzstart und einem Tor nach 18 Sekunden durch Pierre Klein sicherten sich die Hausherren das erste Drittel. In einer insgesamt sehr ansehnlichen Partie spielten die Bären hier gut mit und hatten ihre Chancen. Mit Ausnahme des ersten Angriffs endeten die Bemühungen der Kobras dann jedoch spätestens beim gut aufgelegten Tim Siekmann.

Im zweiten Abschnitt kam der EHC etwas stärker wieder aus der Kabine. Doch erneut Pierre Klein war es, der in der 30. Minute auf 2:0 erhöhen konnte. Nur zwei Minuten später liefen die Bären in Überzahl einem Konter hinterher und mussten ansehen, wie Daniel Pleger allein vor Goalie Siekmann auftauchte und zum 3:0 in den Winkel verwandelte. Mit dieser Führung ging es dann auch in die letzte Pause. Schon hier war Dinslaken auf dem besten Weg in die Regionalliga-Endrunde. Nun galt es für die Hausherren in den letzten 20 Minuten, das Ergebnis über die Zeit zu bringen.

Im letzten Abschnitt waren bereits fünf Minuten gespielt, als Christian Czaika ohne Mühe auf Vorlage von Daniel Walther und Marc Blumenhofen zum 1:3-Anschlusstreffer einnetzen konnte. Doch die Hausherren behielten im weiteren Verlauf weiter die Oberhand. Der EHC tauchte dabei immer wieder gefährlich vor dem Tor auf, konnte allerdings an dem Ergebnis nichts mehr ändern. Damit ziehen die Kobras in die Aufstiegsrunde und Bergisch Gladbach rutscht zu guter Letzt noch in den Pokal. Nach einem 6:5-Sieg des RSC Darmstadt gegen die RT Bad Nauheim steht auch der Hessen-Vertreter für den Regionalliga-Pokal fest. Bis zum ersten Spiel können die Bären jedoch erst einmal verschnaufen. Bis dahin hat Trainer Markus Fischer, der sich mit dem Vorstand einig wurde und die Mannschaft auch bis zum Ende der Saison coachen wird, etwas Zeit, sein Team auf den Pokal einzustellen.

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