10:1-Sieg: Rockets beenden ihre Negativserie

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Nach der Negativserie der letzten Wochen merkte man dem Team von Holger Pöritzsch die Verunsicherung an. Obwohl individuell viel stärker besetzt als der ERC Pohlheim, schaffte es die EGDL nur selten, ihre spielerischen Qualitäten auch umzusetzen und ließ schnell vorgetragene und zielstrebige Spielzüge vermissen. Diese Verunsicherung wurde in der achten Spielminute noch verstärkt, als der Außenseiter mit seinem ersten Torschuss überhaupt mit 1:0 in Führung ging. Beim Gegentreffer machtlos, gehörte Neuzugang Michael Hummernick noch zu den Lichtblicken in Reihen der EGDL. In der Folgezeit konnte sich der 43-Jährige Torhüter gleich mehrfach auszeichnen und machte nach gelungener Premiere im letzten Spielabschnitt für Youngster Janus Haseloff Platz zwischen den Pfosten. Sichtlich geschockt vom Rückstand agierten die Rockets weiter recht harmlos, kamen dann aber durch Dmitry Shimkov noch vor der Pause zumindest zum Ausgleich.

Im zweiten Drittel schien dann die Kabinenansprache des Trainers Wirkung zu zeigen und die EGDL kam nun etwas besser ins Spiel. Zwar immer noch nicht deutlich überlegen, wie dies noch beim 17:0-Hinspielsieg der Fall war, aber doch etwas engagierter gingen die Rockets nun zu Werke und erspielten sich zahlreiche Chancen. Zweimal Marco Herbel, Stephan Lohse, Timo Fuhr und Martin Homola schafften es, den besten Mann auf Pohlheimer Seite - Torhüter Mario Nink - zu überwinden und stellten vor dem letzten Spielabschnitt eine 6:1-Führung her. Obwohl nun deutlich in Front, wollte den Rockets aber auch im dritten Drittel nicht wirklich was gelingen. Insbesondere die erste Sturmreihe blieb gegen wacker kämpfende Pohlheimer weit hinter ihren Möglichkeiten. Schließlich sorgten weitere Treffer von Marco Herbel, Timo Fuhr, Dmitry Shimkov sowie Botho-Kay Kessels doch noch dafür, dass das Ergebnis am Ende zumindest auf dem Papier recht deutlich ausfiel.

Holger Pöritzsch nach dem Schlusspfiff: „Wir haben uns heute nicht mit Ruhm bekleckert. Man hat der Mannschaft angemerkt, dass nach den Negativergebnissen der letzten Wochen vor allem im mentalen Bereich noch einiges fehlt, und wenn es im Kopf nicht stimmt, dann funktionieren auch die Beine nicht“, so der EGDL-Coach, der nun hofft, dass sein Team nach diesem Pflichtsieg möglichst rasch zurück zu alter Stärke findet. Denn schon am kommenden Sonntag wartet die nächste Aufgabe auf die Rockets, dann gastiert die Frankfurter Eintracht um 19.15 Uhr in der Diezer Eissporthalle. „Da müssen wir uns um 100 Prozent steigern, Frankfurt ist ein anderes Kaliber als Pohlheim.“

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