Zweites Testspiel, zweite NiederlageLandsberg verliert in Peiting

Zweites Testspiel, zweite NiederlageZweites Testspiel, zweite Niederlage
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Rund 350 Zuschauer wollten dieses ungleiche Vorbereitungsspiel zwischen dem Oberligisten EC Peiting und dem Bayernligisten HC Landsberg sehen. Mit 2:6 (0:2, 0:1, 2:3) mussten sich die Riverkings auch im zweiten Testspiel geschlagen geben.

Ein Spiel mit ungleichen Vorzeichen fand am Freitagabend in Peiting zwischen dem EC Peiting (seit 2000 ständiges Mitglied der Oberliga Süd) und dem HC Landsberg (zweite Bayernliga-Saison) statt. Nicht nur dass die Oberländer ein erfahrenes Oberliga Team sind, so stehen sie auch schon länger in dieser Besetzung auf dem Eis. Gut sechs Spiele hatten sie in dieser Vorbereitungsphase schon auf dem Buckel. Mit vier Niederlagen und zwei Siege (beide gegen den TSV Peißenberg) gingen die Spieler von Trainer John Sicinski in diese Begegnung. Die Riverkings bestritten erst ein Spiel am vergangenen Samstag gegen den ESV Buchloe, dass man denkbar knapp mit 4:5 verlor.

Überraschend, doch mit Tobias Wedl konnte Andreas Zeck diesmal auf die beiden Arnold-Brüder und Alexander Ott zählen. Dafür musste Maximilian Merkle vorsorglich wegen einer Knieentzündung pausieren. Auf Dennis Tausend musste Andreas Zeck ebenfalls verzichten.  Die Riverkings versuchten also mit drei Reihen, dem ECP Paroli zu bieten.  Dies gelang den Landsbergen auch bis zur 16. Spielminute hervorragend. Zwar meistens in der Verteidigung beschäftigt und mit einem glänzend parierenden Christoph Schedlbauer hielt man das Spiel bis dahin weitestgehend offen.  Dann passierte das, was eigentlich nicht passieren sollte. Zwei Gegentore innerhalb von nur 16 Sekunden. Anton Radu und Dominic Krabbat schraubten in der 16. Spielminute auf 2:0.

Den zweiten Spielabschnitt konnte man weitestgehend offen gestalten. Bedenkt man, dass die Riverkings sehr lange in Unterzahl spielen mussten, ist ein Gegentreffer (Justin Taylor, 28:02) noch schmeichelhaft. Schluss war dann in der 32. Spielminute für Tobias Wedl. Eine aus Landsberger Sicht umstrittene Entscheidung des Unparteiischen  zwang den Verteidiger zu einem frühzeitigen Gang in die Kabine. Benjamin Hoppe verhängte erst eine zweiminütige Strafe wegen Stockschlags gegen Wedl, revidierte dann aber seine Entscheidung und gab Wedl fünf Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe. Wedls Position übernahm Niklas Arnold, der bis dahin als überzähliger Verteidiger nur selten Eiszeit bekam.  Die ersten fünf Spielminuten im dritten Spielabschnitt gehörten dann den Riverkings. Zeitweise schnürten sie ihren Gegner in ihrem Verteidigungsdrittel fest. Einzig mit der Chancenverwertung haderte Andreas Zeck. Der Knoten platzte trotzdem, denn Dennis Sturm vollendete einen Angriff von Tobias Turner über Markus Kerber zum Zwischenzeitlichen 1:3. Die Druckphase hielt aber nicht lange. Innerhalb von nur 64 Sekunden schraubten Simon Maier in Überzahl,  Andreas Feuerecker und Martin Andrä das Ergebnis auf 6:1. Jetzt reagierte Andreas Zeck mit eine Auszeit, um seine Spieler wieder in die Spur zu bekommen. Mit Erfolg, Landsbergs Neuzugang Marcel Juhasz nutzte ein Überzahlspiel in der 51. Spielminute zum 2:6 doch das sollte es dann auch gewesen sein.

Am Sonntag um 17 Uhr geht es für die Riverkings vor heimischem Publikum gegen die Sharks vom ESC Kempten weiter. Bei diesem Spiel kosten übrigens alle Stehplätze nur fünf Euro.

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