Zweites Spiel – zweiter Sieg Gladiators feiern perfekten Start

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Zweites Heimspiel in der Zwischenrunde, zweiter Sieg für die Erding Gladiators. Allerdings war der 6:4 (2:2, 4:1, 0:1)-Heimerfolg gegen den EV Fürstenfeldbruck hart erkämpft.

„Die Brucker spielen das was sie können, aber das spielen sie sehr gut“, meinte ein Zuschauer nach dem ersten Drittel, als es 2:2 stand – und das aus Sicht des EVF absolut verdient. Erding ging zwar durch den erneut stark auftrumpfenden Youngster Tim Berndt früh mit 1:0 in Führung (3.), dann aber waren die Crusaders den Gladiators absolut ebenbürtig. Die Gastgeber kamen überhaupt nicht zurecht mit dem aggressiven Forechecking, das Trainer Christian Eibl seiner Truppe verordnet hatte. Und ehe sich die Erdinger versahen, lagen sie nach Toren von Philipp Brunenberg (6.) und Markus Pasterny (10.) 1:2 hinten. Doch ausgerechnet als die Brucker Überzahl hatten, passierte es. Daniel Krzizok glich mit einem sensationellen Tor zum 2:2 aus (11.), und zu Beginn des zweiten Drittels brachte Florian Zimmermann die Erdinger – ebenfalls in Unterzahl – mit 3:2 in Führung (23.). Aber nur zwei Minuten später stocherte Brunenberg den Puck zum 3:3 ins Netz und die Partie war wieder offen. Aber dann zeigte sich die individuelle Klasse der Gladiators. Nach einem Traumpass von Sebastian Schwarz netzte Alex Gantschnig zum 4:3 ein (27.), und nur 57 Sekunden später legte Florian Zimmermann – bei angezeigter Strafe gegen den EVF – das 5:3 nach. Die Crusaders nahmen eine Auszeit, dennoch gelang in der 30. Minute Sebastian Schwarz in Überzahl das 6:3.

Das Schlussdrittel sollte dann noch spannend werden, denn als Sebastian Ehemann bei Brucker Überzahl aufs Tor schoss und ein Erdinger den Puck unhaltbar abfälschte, stand es nur noch 4:6 (49.). In den letzten zehn Minuten rückten die Schiedsrichter in den Mittelpunkt, die bis dahin tadellos gepfiffen hatten. Erst versagten sie einem Tor von Daniel Krzizok die Anerkennung, dann sprachen sie reihenweise Strafen auf beiden Seiten aus, die teilweise nur schwer nachzuvollziehen waren. Am Spielstand aber änderte sich nichts mehr, und so waren die Gladiators letztlich froh über die drei Punkte.

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