Zweimal EisbärenEAS erwartet Burgau und reist nach Oberstdorf

Zweimal EisbärenZweimal Eisbären
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Das Wochenende kann in der Gruppe 3 der bayrischen Landesliga schon eine gewisse Vorentscheidung bringen, denn einige Konkurrenten treten direkt gegeneinander an. Zwar hat die EA Schongau vom Tabellenstand  zwei machbare Aufgaben vor sich, doch auch das Fell der Eisbären darf auch nicht schon verteilt werden, bevor diese erlegt wurden. Gespielt wird am Freitag, 4. Dezember, um 20 Uhr daheim gegen ESV Burgau und am Sonntag, 6. Dezember, um 18 Uhr beim EC Oberstdorf.

Und so haben die Eisbären aus Burgau zuletzt gegen ihre Artgenossen aus Oberstdorf mit 4:1 ein deutliches Lebenszeichen von sich gegeben – und wie schwer es gegen Oberstdorf im heimischen Stadion war, bis der 3:1-Erfolg der Mammuts unter Dach und Fach war ist noch in bester Erinnerung. So werden beide Aufgaben die volle Konzentration benötigen, denn Punktverluste sind angesichts der Enge an der Spitze verboten. Sechs Teams können sich berechtigte Hoffnungen auf die vier begehrten Plätze machen, so dass jeder Ausrutscher tragisch sein könnte.

Burgau kommt traditionell erst um diese Zeit in Fahrt, das scheint sich auch im letzten Open-Air-Jahr der Eisbären fortzusetzen.  Erst einen Sieg, am letzten Sonntag gegen Oberstdorf – dann aber eindrucksvoll mit 4:1. Aber auch schon die letzten Ergebnisse (3:5 gegen Ulm und 1:3 gegen Königsbrunn) ließen einen Aufwärtstrend erkennen. Zudem ist jetzt Dezember, die Wechselzeit und da hat sich Burgau in den Vorjahren immer gut verstärkt, was auch heuer geschehen könnte Und die Markgräfler wollen ihre Eishalle sicher nicht als Absteiger in der Bezirksliga eröffnen.

Vor der Saison hat der ESV viele Spieler zum Aufsteiger Ulm verloren – darunter Trainersohn Michal Hlozek. Die Leistungsträger im Team von Trainer Stanislav  Hlozek sind unter anderem Goalie Markus Matula (AEV), und der Allrounder Alexander Rehle. Die Kontingentstelle besetzt ein Exot – der Italiener Stefano Coco war zuvor schon in der höchsten italienischen Liga aktiv.  Im Großen und Ganzen ist die Truppe der Eisbären noch sehr jung und entsprechend entwicklungsfähig – ihren Kampfgeist sollte man auf jeden Fall nicht unterschätzen – und wie gesagt, vielleicht sind doch schon ein paar Verstärkungen an Bord.

Ein anderes Problem hat der Gastgeber der Mammuts vom Sonntag. Ähnlich wie der SC Forst, sind die Eisbären aus Oberstdorf noch weit von ihrem eigentlich Können und somit dem angestrebten Tabellenplatz entfernt. Immer wieder Ausfälle und der Mangel an Nachwuchskräften hat das Team von Trainer Robert Köcheler zeitweise ziemlich ausbluten lassen. Was die Eisbären aus Oberstdorf jedoch in die Waagschale werfen können, ist ihre Erfahrung.

In Schongau tat sich die EAS nach schneller Führung unheimlich schwer zum Torerfolg zu kommen – und plötzlich fällt sogar der Ausgleich. Erst im Schlussdrittel konnte der Erfolg per Kraftakt möglich gemacht werden. Und auch wenn es beim  ECO bislang unter erwarten lief, zuhause sind sie immer eine Macht.

Gute Torhüter – Max Hornik, Hannes Zell und Stefan Fackler bilden ein starkes Trio. Erfahrene Abwehrkräft um Kontingentspieler Lukas Hruzik (Tschechien), wie etwa Martin Hocker und Christoph Wagner, Sebastian Blaha oder Markus Abler. Stürmer wie Christian Engler, obwohl zuletzt angeschlagen, Neuzugang Robin Berger (Sonthofen), der junge Tobias Waibel oder der reaktivierte Florian Umbreit sind immer für Tore gut.  

Bei den Mammuts fehlt  zwar auch zu kommenden Wochenende wieder der ein oder andere Spieler, aber gerade im Spiel gegen Pfronten haben die Nachwuchskräfte wie Simon Maucher, Thomas Halmbacher , Simon Fend und auch Verteidiger Tobias Zimmert ihren Anspruch auf mehr Eiszeit im Team nachdrücklich unterstrichen. Ein Weg, der durch die Ausfälle von Timmo Weindl und Bastian Grundner wohl auch verstärkt gegangen wird und auch weiteren Nachwuchskräften der U23 eine Chance bietet, auch wenn diese am Samstag gegen Bad Aibling selbst ein schweres Spiel auf dem Programm haben.

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