Zwei schwere Aufgaben für den Königsbrunner RumpfkaderSpiele gegen Geretsried und Erding

Im letzten Spiel traf Jakub Bitomsky gleich zweimal für den EHC Königsbrunn. (Foto: EHC Königsbrunn)Im letzten Spiel traf Jakub Bitomsky gleich zweimal für den EHC Königsbrunn. (Foto: EHC Königsbrunn)
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An den letzten beiden Wochenenden hatte Corona die Bayernliga fest im Griff, in der Zwischenrunde fielen sehr viele Begegnungen aus. Auch der EHC war davon betroffen, zwei Gegner sagten aufgrund Corona-Fällen in Mannschaft und Umfeld ab. An diesem Wochenende wird sich die Situation wohl wegen steigender Inzidenzen nicht verbessern, zudem haben einige Mannschaften Spieler im Kader, deren Genesenen-Status durch die aktuelle Verkürzung von sechs auf drei Monaten abgelaufen ist.

Gegen Geretsried gab es für den EHC Königsbrunn auch in dieser Saison nichts zu holen, Anfang Januar verloren die Brunnenstädter beide Partien mit nur einem Tor Unterschied. Allerdings fehlte in den Partien Ondrej Horvath, Topscorer der River Rats und seit 2014 ein wichtiger Leistungsträger. In der Abstiegsrunde stand der 30-jährige tschechische Torjäger aber wieder mit im Kader der Oberbayern und wird wohl auch gegen den EHC wieder auflaufen. Als zweiter Kontingentspieler steht ein weiterer Tscheche im Aufgebot der River Rats, dieser machte beim letzten Aufeinandertreffen mit dem EHC Königsbrunn den Unterschied aus. Der 29-jährige Verteidiger Marek Haloda war Man of the Match durch seinen Ausgleich kurz vor Schluss und dem entscheidenden Treffer in der Verlängerung. Geretsried ist eine sehr robuste Mannschaft, die aggressiv spielt und durch viel Einsatz gut für den Abstiegskampf gerüstet ist. Mit körperlosem Spiel wird der EHC keinen Blumentopf gewinnen, am Freitag gilt es gut dagegenzuhalten und geduldig zu sein.

Gegen den Sonntagskontrahenten Erding sieht die Bilanz schon anders aus, in der Vorrunde hatte Königsbrunn in beiden Partien das bessere Ende für sich. Doch nun werden die Karten neu gemischt, denn die Gladiators hatten lange Zeit mit Ausfällen zu kämpfen. Noch in der Vorrunde reagierte Erding und verstärkte sich mit dem 27-jährigen Tschechen David Hrazdíra, der zuvor beim Nachbarn Dorfen spielte und sich schon gut in die Mannschaft integriert hat. In bisher fünf absolvierten Partien erzielte er acht Treffer und legte vier weitere auf. Zweiter Kontingentspieler ist der 28-jährige finnische Defensivspezialist Roni Rukajärvi, der zu den besten Verteidigern der Liga zählt. Erding ist sowohl in der Offensive als auch in der Defensive breit aufgestellt und hat zahlreiche erfahrene Spieler in der Mannschaft. Daniel Krzizok, Sebastian Busch, Philipp Michl und Florian Zimmermann haben in dieser Saison schon ihre Gefährlichkeit bewiesen, in kompletter Besetzung wären die Oberbayern wohl unter den Top fünf Teams der Liga gelandet.

Zwei knifflige Gegner für Königsbrunn, am Ende müssen trotzdem Punkte auf das Konto der Abstiegstabelle. Zum Glück kehrt mit Marc Barchmann ein erfahrener Spieler in den Kader zurück, der mit seiner ganzen Erfahrung den Unterschied ausmachen kann. Ob Antti-Jussi Miettinen nach seiner Verletzung wieder spielen kann, steht noch in den Sternen und wird kurzfristig vom Mannschaftsarzt entschieden. Königsbrunns erster Vorstand Tim Bertele glaubt an sein Team: „Die beiden Spiele am Wochenende sind sicherlich richtungsweisend, ob wir mit dem Thema Abstieg noch etwas zu tun haben oder nicht. Unser Lazarett scheint sich langsam wieder zu leeren, sodass wir natürlich beide Spiele gewinnen wollen. Wir hoffen auch am Sonntag wieder auf Zuschauerzuspruch gegen Erding, die Mannschaft benötigt jede Unterstützung.“

Der Verein weist darauf hin, dass beim Heimspiel gegen Erding maximal 450 Zuschauer erlaubt sind und im Stadion die 2G-Plus-Regel beim Einlass gilt. Eine begrenzte Anzahl Eintrittskarten kann online auf der Webseite des Vereins erworben werden. Selbst mitgebrachte Selbsttests können vor Ort unter Aufsicht durchgeführt werden. In der Eishalle sind FFP2-Masken Pflicht, zum Essen und Trinken dürfen diese aber abgenommen werden. Der EHC Königsbrunn bittet aufgrund dieser Auflagen um frühzeitiges Erscheinen.

Das Spiel gegen Erding wird auch als Stream kostenpflichtig per sportdeutschland.tv angeboten.

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