Zwei Niederlagen zum JahresendeHC Landsberg

Zwei Niederlagen zum JahresendeZwei Niederlagen zum Jahresende
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Schlichtweg überrollt wurden die Spieler von Trainer Andreas Zeck, der fast schon machtlos zusehen musste wie seine Jungs aber der 31. Spielminute von den Eishacklern an die Wand gespielt wurden. Dabei konnte man das Spiel bis dahin weitestgehend offen gestalten. Ryan Bohrer brachte die Gastgeber in der 8. Spielminute zwar in Führung, doch Sven Gäbelein konnte in der 16. Spielminute durch das klasse Zuspiel von Markus Kerber den 1:1-Pausenstand herstellen. Wie auch schon gegen Waldkraiburg, verschlief man auch gegen Peißenberg die ersten Spielminuten. Somit war Andreas Zeck mit dem Unentschieden nach 20 Minuten höchst zufrieden und erhoffte sich eine Verbesserung des Landsberger Spiels nach der Pause.

Doch auch im zweiten Spielabschnitt gab es kaum Besserung. Markus Andrä und Florian Barth brachten den Gastgeber schnell in Führung, ehe Mike Dolezal in Überzahl in der 30. Spielminute den 3:2-Anschlusstreffer erzielte. Dann brachen bei den Riverkings alle Dämme. Jeweils zwei Doppelschläge in der 35. Spielminute und in der 40. Spielminute stellten die Weichen zu Gunsten der Peißenberger. Nach dem ersten Doppelschlag zum 5:2 war dann auch Schluss für Christoph Schedlbauer. Jugendtorhüter Maximilian Güßbacher, der am Vortag noch mit seiner Jugend Bayernliga Mannschaft in Weiden ran musste, konnte das Debakel auch nicht verhindern. Bitter nur, dass zwischen dem 6:2 von Matthias Müller und dem 7:2 von Ryan Bohrer nur acht Sekunden vergingen und das ganze 26 Sekunden vor der Pausensirene passierte.

Mit Schadensbegrenzung wollten die Riverkings im letzten Drittel noch einmal alles geben, doch wieder ein Doppelschlag binnen 23 Sekunden von Ryan Bohrer und Martin Andrä zu Beginn des Spielabschnitts machten auch diese Bemühungen zu Nichte und so schraubten die Gastgeber das Ergebniss schon nach 73 Sekundn auf 9:2. Ehe Dennis Sturm auf Zuspiel von Markus Rohde noch mal für die Riverkings trafen (steht leider verkehrt im Spielberichtsbogen), sorgte Ryan Bohrer zuvor für das zweistellige Ergebnis. Den Schlusspunkt setzte dann Valentin Hörndl in der 51. Spielminute mit seinem Treffer zum 11:3.

Anscheinend haben die Riverkings das Hinspiel vom 24. Oktober nicht aus den Köpfen gebracht. Auch hier verloren die Riverkings zu Hause zweistellig. Ruhig und besonnen hakte Andreas Zeck in der anschließenden Pressekonferenz das Debakel ab. Ohne einzelne Spieler zu kritisieren stellte Andi Zeck schnell klar, das dem Großteil der Mannschaft einfach noch die Bayernliga-Erfahrung fehlt um auch so ein Spiel noch zu drehen. Mit Moosburg, Miesbach, Memmingen und Höchstadt kommen zum Ende der Vorrunde noch mal richtig schwere Aufgaben auf die Riverkings zu, ehe es dann in die Zwischenrunde geht. Andreas Zeck hofft dabei, das bis zum nächsten Heimspiel am 2. Januar 2015 Andreas Schmelcher und auch der angeschlagene Andreas Geisberger wieder mit dabei sind und die nötige Stabilität in die Abwehr der Riverkings bringen kann.


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