Zwei Lindauer Meisterhelden bleiben Planungen bei den Islanders

Zwei Lindauer Meisterhelden bleiben Zwei Lindauer Meisterhelden bleiben
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Gerade Tobi Fuchs hat einen festen Platz in der Vereinsgeschichte. Sein Schuss am Gründonnerstag Drei Minuten und 37 Sekunden vor Schluss brachte im fünften Finale in Höchstadt die Entscheidung zugunsten des EVL – folgerichtig war der Kapitän dann auch der erste, der den Bayernliga Pokal nach oben stemmen durfte, während die Zeitungen in Nordbayern humorvoll titelten „Fuchs, Du hast den Pokal gestohlen“. Seit 2009 spielt der Verteidiger nun beim EVL und bestritt in dieser Zeit 214 Spiele, in denen er 38 Tore erzielte und 88 weitere vorbereitete. Für Team- Manager Sebastian Schwarzbart ist er „ein absolut wichtiger Baustein in der Defensive. Tobi hat eine grandios solide Saison hinter sich, neben seiner Zweikampfstärke im eigenen Drittel hat er als gelernter Stürmer auch unheimliche Qualität in der Offensive.“

 „Es ist eine tolle Sache, weiterhin mit dieser tollen Mannschaft zusammenspielen zu können“, sagt der 29jährige. „Die Oberliga wäre für mich aus beruflichen Gründen kaum machbar gewesen, jetzt freue ich mich auf ein weiteres Jahr Bayernliga.“ Fuchs geht dann in seine siebte Saison am Bodensee.

Erst im Laufe der vergangenen Spielzeit kam Martin Sekera zu den Islanders – überzeugte auf der ganzen Linie und wurde ein wesentlicher Faktor beim Titelgewinn der Lindauer. Ein Glücksfall für die Islanders, die nach Ersatz für Sebastian Buchwieser suchten, der erfolgreich vom Spieler- zum Trainerjob wechselte, und diesen beim insolvent gegangenen Ost- Oberligisten Jonsdorf fanden. Im zarten Alter von 43 Jahren wurde Sekera gleich einer der Topscorer der Lindauer. 36 Scorerpunkten (13 Tore) in 23 Spielen der Vor- und Zwischenrunde folgten sensationelle 16 Punkte (6 Tore) in den elf Play-Off Spielen, womit er in der Endrunde zweitbester Scorer der Liga wurde. „Er ist der Jaromir Jagr der EV Lindau Islanders“ schwärmt der sportliche Leiter des EVL, Bernd Wucher, der sich zudem darüber freut, „dass Martin künftig auch bei uns im Nachwuchs mitarbeiten wird. Mit seiner Hingabe ans Eishockey und seiner Professionalität ist er auf vielen Ebenen ein Vorbild“.

Auch der erste Abgang der Islanders steht fest. Verteidiger Marks Olesko wird den EVL nach nur einer Saison wieder verlassen.

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