Zwei Kampfspiele für die Mammuts innerhalb 24 StundenEA Schongau

Zwei Kampfspiele für die Mammuts innerhalb 24 StundenZwei Kampfspiele für die Mammuts innerhalb 24 Stunden
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Und Eishockey ist nun mal keine Mathematik, denn von den nackten Zahlen betrachtet sollten die beiden Spiele kein Problem für den Tabellenzweiten EA Schongau werden. Doch gerade im Abstiegskampf werden plötzlich Kräfte frei und ganz andere Aspekte in die Waagschale geworfen.

So wird wohl in beiden Spielen  der kämpferische Moment die spielerischen Mittel überbieten. Und dazu muss die EA Schongau auch bereit sein, denn auch für sie steht einiges auf dem Spiel. Es ist weiter Eng an der Tabellenspitze – nicht nur Geretsried und Schongau, auch Bad Wörishofen, der SC Reichersbeuren und rein rechnerisch sogar noch Bad Aibling könnten einen der beiden Aufstiegsrundenplätze erreichen. Jeder Punktverlust auf dem Weg dorthin, könnte sich rächen – und dann wäre das Spiel der EA Schongau gegen den Rivalen aus Kempten schon das letzte Heimspiel der Saison.

In den letzten vier Jahrzehnten lag schon immer viel Brisanz in den Derbys gegen Kempten, die in den besten Zeiten über 2000 Zuschauer in die Stadien lockten. Von solchen Zuschauerzahlen träumt man inzwischen sogar in anderen Ligen umsonst. Doch diesmal liegt wie bereits erwähnt eine besondere Note in der Begegnung. Euphorisch in die Saison gestartet, geht in Kempten nun das Abstiegsgespenst um.

Viel Verletzungspech hat die Sharks aus dem Allgäu aus der Bahn gebracht, doch nun füllen sich die Reihen im Team von Trainer Martin von Sigriz wieder, der inzwischen Franz Krejcir an der Bande abgelöst hat, so dass der Klassenerhalt aus eigener Kraft in den verbleibenden 5 durchaus noch machbar ist. Entsprechend kompromisslos wird das Kemptener Team am Freitag in Schongau sicher auftreten.  Ihre Topscorer Nicolas Oppenberger und Andreas Ziegeler sind wieder fit. Beste aktuelle Scorer sind Tobias Epp (17 Tore), Alexander von Sigriz und Sebastian Weixler. Im Dezember holten die Kemptener den in Schongau bestens bekannten Verteidiger Kamil Drimal als Verstärkung der Defensive.

Nur 24 Stunden später geht es in Bad Tölz weiter. Was für Kempten gilt, kann nahtlos auf die B-Fraktion der Tölzer Löwen übertragen werden. Gut in die Saison gestartet und dann doch noch in Abstiegsgefahr geraten. Nur fünf Punkte vor dem ESC Kempten, bei nur noch drei ausstehenden Spielen. Da wird wohl gnadenlos um jeden Zentimeter Eis gekämpft werden. Und das junge Tölzer Team von Trainer Markus Franzreb ( Bekannt als Torhüter bei der EAS 1995/96) hat heuer auch ein paar erfahrene Kräfte in den Reihen, die diesen Druck locker aushalten können, wie die Ex-Profis Florian Curth oder Rainer Suchan.   

Die Langzeitverletzten wie Verteidiger Maximilian Raß oder Stürmer Marius Klein machen unter der Betreuung von Wolfgang Filser gute Fortschritte, brauchen aber noch etwas Zeit, bis an eine Rückkehr aufs Eis bzw. zum Spieleinsatz zu denken ist. Auch Verteidiger Bastian Klein muss noch verletzungsbedingt pausieren und mit Simon Eirenschmalz (Spieldauer) fehlt am Freitag noch ein weiterer Verteidiger. Und so kann es sein, dass zumindest am Freitag wieder einer der „Allzweckwaffen“ aus dem Sturm in der Defensive aushelfen muss. Und auch die Juniorenspieler werden wieder Einsätze bekommen – ihr Team ist dieses Wochenende sowieso spielfrei.


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