Zum Saisonabschluss nach KemptenEV Pfronten

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Nach den erfolgreichen Spielen gegen die SG Oberstdorf/Sonthofen 1b und dem EV Bad Wörishofen, wollen die Falcons natürlich auch das wichtigste Derby der Saison gewinnen. Da dies bereits zweimal in Folge gelang und dieses Spiel zugleich das Saisonende für die Pfrontener darstellt wird auch schon wie in den beiden Jahren zuvor ein Fanbus eingesetzt, so dass der Anhang der Ostallgäuer die Ihren mit Sicherheit zahlreich unterstützen wird. Das auch die Kemptener mittlerweile einen stimmgewaltigen Fanclub haben, dürfte der Stimmung zudem zuträglich sein. Auch wenn es vom Papier her für beide Mannschaften (Pfronten ist Tabellendritter, Kempten belegt Tabellenplatz 8) für keine der beiden Mannschaften noch um viel geht, darf man sicher sein, dass es beim Aufeinandertreffen dieser beiden Teams trotz allem zur Sache gehen wird, denn zumindest die Ehre steht auf dem Spiel. Kempten wird zu Hause versuchen die knappe 5:6-Niederlage in Pfronten vergessen zu machen und die Ostallgäuer werden ihre Serie von nun acht Siegen in Folge ausbauen wollen. Ein Wiedersehen wird es für die Pfronten neben Sebastian Weixler und Stefan Schödlbauer auch mit Alexander Brugger geben, der nach der Hälfte der Saison auf eigenen Wunsch hin die Lager gewechselt hat und somit kurioserweise für beide Vereine je ein Tor in dieser Saison geschossen hat. Für Pfrontens Mannschaftskapitän bildet dieses Auswärtsspiel den Abschluss einer langen Karriere, in welcher er neben dem EV Pfronten und dem EV Füssen in der Saison 2003/04 für die damalige EA Kempten aktiv war und in 37 Oberligaspielen immerhin sieben Tore und neun Assists verbuchen konnte. Nachdem dies die letzte Saison dieses Vereins darstellte wechselte er nach Füssen ehe er 2007 zu seinem Heimatverein Pfronten zurückkehrte. Laut Statistik, in welcher die Spiele der Landesliga leider nicht aufgelistet sind, brachte es Armin Schneider in seiner Karriere von der 2. Bundesliga mit dem EV Füssen bis hin zur Bayernliga mit dem EV Pfronten auf 313 Spiele, 57 Tore und 84 Punkte. Somit beendet mit dem 34jährigen Allrounder ein weiteres echtes Eishockeyurgestein nun endgültig seine durchaus beeindruckende Karriere. Auch aus diesem Grund werden sich seine Mannschaftskameraden ins Zeug legen um ihrem Kapitän einen möglichst angenehmen Abgang verschaffen zu können. Hierzu würde ein Derbysieg natürlich den richtigen Rahmen bilden.

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