Zufriedenheit trotz NiederlageHC Landsberg

Zufriedenheit trotz NiederlageZufriedenheit trotz Niederlage
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Mit dem 6:4-Heimsieg am Freitag und der kämpferischen Leistung gegen starke Indians ist Alexander Wedl vollauf zufrieden. Mike Dolezal (2) und Andreas Geisberger schossen die Tore für die Riverkings.

Auch durch seine zwei Treffer konnte Mike Dolezal die Niederlage gegen die Indians nicht verhindern. Es war alles für das erste Derby der beiden Vereine angerichtet. Fast 1200 Zuschauer wollten sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen. Weder die Anhänger der Indians noch die zahlreich angereisten Anhänger der Riverkings mussten ihr Kommen bereuen. Die Indians begannen stark und Landsberg beschränkte sich auf sein Konterspiel. Was anderes ließ die Memminger Verteidigung auch nicht zu. So kam es, dass Anton Pertl in der vierten Spielminute den Torreigen der Indians eröffnete. Das Spiel musste dann allerdings für gut fünf Minuten unterbrochen werden, da ja die Kuscheltiere wie angekündigt auf das Eis geworfen wurden. Landsberg bemühte sich ständig Akzente zu setzen, aber in Richtung Alexander Reichelmeier ging im ersten Spielabschnitt wirklich nicht viel zusammen.

Christoph Schedlbauer hingegen konnte bis zur 24. Spielminute einen höheren Rückstand verhindern, dann war auch er machtlos. Stefan Rott, übrigens neben Andreas Geisberger Spieler des Abends, überwand Schedlbauer zum 2:0. Nicht ganz fünf Minuten Später war es Martin Hoffmann und weitere 120 Sekunden später Tim Tenschert, der die Indians mit 4:0 in Führung brachte. Bevor dann das Siel etwas kippte, war es Alexander Krafczyk mit seinem Schuss fast von der Mittellinie, der Christoph Schedlbauer etwas alt aussehen ließ. Das Spiel kippte dann und Siegfried Gut verlor etwas den Überblick. Strafen über Strafen und Boxeinlagen befüllten beide Strafbänke. Den Riverkings kam dieser Zustand etwas entgegen und so konnte Mike Dolezal in der 38. Spielminute in Überzahl das 1:5 erzielen. Zwei Sekunden vor der Pausensirene jubelte Markus Rohde, der ebenfalls in Überzahl das 2:5 schoss.

Landsberg kämpfte sich zurück ins Spiel und in der Memminger Kabine wurde es laut. Landsberg agierte in den ersten sieben Minuten des letzten Spielabschnittes in Überzahl. Alexander Wedl nahm teilweise sogar noch Christoph Schedlbauer für einen weiteren Feldspieler aus dem Tor, um noch mehr Druck auf das Memminger Abwehrbollwerk auszuüben. Erst nach knapp sieben Minute durfte Mike Dolezal mit seinem Anschlusstreffer zum 3:5 ein zweites Mal jubeln. Das hier noch was ging, merkten nicht nur die Riverkings, sondern auch die Indians. Alexander Krafczyk, der fünf Minuten zuvor noch einen Strafschussvergeben hatte, konnte gute 72 Sekunden vor dem Ende den 6:3-Endstand herstellen und die Angriffsbemühungen Riverkings stoppen.

Trotz alledem war Alexander Wedl im Großen und Ganzen zufrieden mit seinen Spielern. Sie haben alles gegeben und das war auch so in Ordnung. Der Hammer des Abends passierte dann auf der anschließenden Pressekonferenz. Nachdem beide Trainer ihre Spielanalyse abgeben haben, schnappte sich Joachim Koch, der Trainer der Indians, nochmal das Mikrofon und erklärte zum Erstaunen seines Vorstandes seinen sofortigen Rücktritt.

Die Riverkings schauen schon auf das kommende Heimspiel am Freitag gegen den TEV Miesbach. Dies wird allerdings ohne die beiden gesperrten Verteidiger Michael Folk und Dennis Schäffler stattfinden. Schäffler erhielt in der 49. Spielminute eine 5-plus-Spieldauerdisziplinarstrafe wegen Stockstichs und Michael Folk eine Spieldauer durch seine zweite „Zehner“ in einem Spiel.

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