Ziel für Freisings neuen Trainer Klein ist der NichtabstiegSpiele gegen Haßfurt und Schweinfurt sind nur „Vorbereitung“

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Zwei Tage später, am Sonntag, 14. Januar, um 18 Uhr kommt mit dem ERV Schweinfurt der zweitbeste Sturm der Liga an die Isar, Anfang Dezember mussten sich die Freisinger, damals noch in Top-Form, nur knapp mit 4:5 geschlagen geben. „Für mich sind die beiden Teams Haßfurt und Schweinfurt, gespickt mit unzähligen Ausländern, keine echten Gegner auf Augenhöhe. Wir wollen uns anständig präsentieren und dabei ein paar neue Sachen ausprobieren“, sagt Trainer Michael Klein.

Für Klein als neuen Mann an der Bande beginnt die Saison so richtig erst mit dem Beginn der Abstiegsrunde am 19. Januar. „Bis dahin werde ich zum einen alle Spieler einsetzen und in verschiedenen Kombinationen spielen lassen. Ich muss jetzt selbst sehen, wer mit wem zusammenpasst.“ Zudem werde er für alle Reihen ein durchgängiges Spielsystem einführen, das er bislang völlig vermisse. „Wir werden vor allem jetzt gegen Haßfurt und Schweinfurt, die beiden besten Angriffsreihen der Liga, deutlich defensiver als bisher auftreten. Das trainieren wir schon intensiv“, berichtet Klein. Er habe alle Mann an Bord und gehe fest davon aus, dass alle das gemeinsame Ziel des Nichtabstiegs haben. Zudem wolle man den treuen Freisinger Fans noch zwei anständige Spiele bieten, „dazu werden wir kämpfen bis zum Umfallen und auch deutlich härter auf den Mann spielen als bisher!“

Das Spiel gegen Haßfurt am Freitag wird ein Benefiz-Spiel sein. Sämtliche Eintrittsgelder, ebenso 1 Euro von jedem verkauften Bier am Kiosk der „Kaffee-Biene“ sowie der Erlös aus einem Pausen-Puck-Spiel fließen dabei in einen großen Topf für den Haßfurter Spieler Petr Krepelka. Er hat sich beim Spiel am 15.Oktober in Freising den fünften Halswirbel gebrochen und kämpft sich seither in der Reha sehr langsam wieder ins mobile Leben zurück.