Würdiger Abschied in Höchstadt – Eishackler verlieren 5:3 gegen die AlligatorsTSV Peißenberg

Würdiger Abschied in Höchstadt – Eishackler verlieren 5:3 gegen die AlligatorsWürdiger Abschied in Höchstadt – Eishackler verlieren 5:3 gegen die Alligators
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Bei dem alles entscheidenden dritten Spiel konnte man sehr schnell Parallelen zum Heimspiel erkennen. Die jungen Peißenberger kamen wieder relativ schnell in Rückstand. In der siebten (Unterzahl), 14. und 18. Minute zogen die Höchstadter auf 3:0 davon. Und auch im zweiten Drittel fiel relativ schnell das 4:0. Da konnte man denken, dass die TSV-Jungs wohl jetzt aufgeben werden. Aber weit gefehlt. Da war kein Zurückstecken zu erkennen. Da zeigten sie, was diese Peißenberger Mannschaft in dieser Saison ausgemacht hat. Willensstärke, Leidenschaft, Disziplin und unbedingter Kampfgeist bis zur letzten Sekunde, egal wie das Spiel steht.

Ryan Bohrer war derjenige, der die fulminante Aufholjagd begann. In Unterzahl konnte der Amerikaner seine Schnelligkeit und sein technisches Können in einer schönen Einzelaktion vorführen und spielte auch noch den besten Höchstädter, nämlich Torhüter Schnierstein, nach einem tollen Konter aus und verkürzte auf 1:4. Das war der Weckruf für die Eishackler, die mehr und mehr das Spiel in die Hand nahmen und die Höchstadter beschränkten sich, bedingt auch durch viele Strafzeiten, auf das Verteidigen ihres komfortablen Vorsprungs. Im letzten Drittel kamen dann die Eishackler immer besser ins Spiel und kamen durch Kapitän Florian Barth (44:35) und Valentin Hörndl (47:44) gar auf 3:4 heran. Die Höchstädter hatten Glück und Phillip Schnierstein, der ihnen die knappe Führung hielt. Allerdings konnten dann die Höchstadter entgegen dem Spielverlauf in der 50.Minute nach einem Abstauber auf der Linie glücklich auf 5:3 erhöhen. Die Eishackler gaben aber nicht auf und kamen zu vielen Chancen, wobei auch ein Penalty heraussprang, der aber nicht verwandelt wurde. Coach Randy Neal entschied sich dann, ab Mitte der 59. Minute den Tormann durch einen sechsten Feldspieler auszutauschen. Letztlich hatten die Eishackler noch Chancen, konnten aber den Rückstand nicht aufholen.

Die Saison ist nun für diese junge Peißenberger Mannschaft zu Ende. Die Neal-Boys haben in dieser Saison schnelles, kampfstarkes Eishockey mit ganz viel Einsatz gezeigt. Es war eine tolle Saison. Niemand hat bei der Mannschaftsvorstellung im August gedacht, dass diese junge Mannschaft so viel erreicht. Sie haben das Peißenberger Publikum begeistert, was auch an den Zuschauerzahlen zu erkennen war. Die Architekten dieses Erfolgs sind unbestritten die beiden Trainer Randy Neal und Simon Mooslechner, die zu jeder Zeit von den beiden Betreuern Christian Wein und Manfred Rasthofer und vom Kapitänstrio Florian Barth, Martin Andrä und Tobias Maier tatkräftig unterstützt wurden. „Danken muss man auch beim treuen Peißenberger Fanclub, den Blackred Fanatics, die bei fast jedem Auswärtsspiel und in jedem Heimspiel der Eishackler diese lautstark unterstützten“, so der TSV. „Großer Dank gebührt auch dem Vorstand der Eishockey-Abteilung allen voran Eishackler-Boss Norbert Ortner, der die ganze Saison sieben Tage in der Woche für das Peißenberger Eishockey lebt und arbeitet und zusammen mit dem Vorstand der Abteilung sicherstellt, dass die Rahmenbedingungen für das Team optimal waren. Der Dank der Eishockeyabteilung gilt auch den vielen freiwilligen Helfern im Förderverein, im Nachwuchsbereich sowie allen sonstigen freiwilligen und ehrenamtlichen Helfern.“

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