Will Freising oben dabeibleiben, müssen Siege herBlack Bears in Amberg und zu Hause gegen Selb 1b

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Wollen die Freisinger mindestens Rang fünf in der Landesliga erreichen, dann müssen sie punkten – vier sollten es schon sein am Wochenende.

Der ERSC Amberg gilt als einer der absoluten Top-Favoriten auf den Aufstieg in die Bayernliga, zumindest auf den Landesliga-Meister. Dieser Favoriten-Rolle wird das Team von Coach Alex Reichenberger, das ebenso wie Freising nur deutsche Spieler im Kader hat und sich nicht in ganz Europa bedient, bisher absolut gerecht. Die Löwen sind auf heimischem Eis eine Macht, fünf Spiele, fünf Siege. Insgesamt verlor das Team erst ein Spiel von neun, in Bad Kissingen, das ja auch in Freising gewann. Speziell die Abwehr der Black Bears sollte in der Oberpfalz bombensicher stehen, die Wölfe haben nämlich bereits 43 Tore und damit 14 mehr als Freising erzielt, vor allem Köbele (11 Tore, 11 Assists), Heilmann (8/8) und Bartels (5/10) gilt es zu stoppen.

Wäre man in Amberg mit einem oder zwei Punkten zufrieden, muss am Sonntag in der heimischen Weihenstephan Arena auf alle Fälle ein Dreier für Freising her. Nur so kann das Team von Trainer Heinz Zerres den Kontakt zum angestrebten fünften Platz halten, der bereits fünf Punkte entfernt ist. Die zweite Mannschaft aus Selb hat schon elf Spiele absolviert und ebenso wie Freising (acht Spiele) vier Mal gewonnen. Davon aber zwei Mal gegen den abgeschlagenen Letzten Straubing, der bisher noch kein Spiel gewinnen konnte. In Selb vor zwei Wochen spielten die Black Bears unterirdisch schlecht, kein Spieler erreichte Normalform. Mit einer guten Einstellung über alle Drittel – nicht wie bisher häufig mit einem verschlafenen ersten Spielabschnitt – sollte vor heimischer Kulisse auf alle Fälle ein Sieg möglich sein.