Wild Lions Amberg drehen 0:3-Rückstand Erfolg nach Penaltyschießen in Waldkraiburg

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Der EHC Waldkraiburg führt nach dem zweiten Drittel mit 3:0, scheinbar ganz sicher, aber die Gastgeber haben die Rechnung ohne die Wild Lions und deren Charakter und Kampfkraft gemacht. Amberg gleicht im Schlussdrittel nach einer unglaublichen Aufholjagd aus und gewinnt abschließend mit 4:3 (0:1, 0:2, 3:0, 1:0) nach Penaltyschießen.

Während Timon Bätge die Versuche der Waldkraiburger parierte, traf Brett Mennear zur Entscheidung für die Amberger Löwen, die nach diesem Wochenende nun auf dem dritten Rang der Aufstiegsrunde stehen.

Der ERSC hatte noch das 2:6 vom Freitag in Kempten zu verdauen, Waldkraiburg dagegen ging moralisch frisch gestärkt durch einen 6:5-Erfolg nach Verlängerung über Buchloe – wo man einen zunächst klaren Rückstand noch drehen konnte – in das dritte „Löwen“-Duell dieser Saison. Im Anfangsdrittel konnten die Wild Lions die Partie im Spiel fünf-gegen-fünf ausgeglichen gestalten, hatten hier aber vornehmlich mit Strafzeiten zu kämpfen. Eines der Überzahlspiele nutzten die Gastgeber zur 1:0-Führung durch Thomas Rott, mit der es auch in die erste Pause ging.

Auch zu Beginn des Mittelabschnitts gerieten die Amberger in Unterzahl und wieder konnte das Waldkraiburg in einen Treffer ummünzen. Torschütze war nach knapp zwei Minuten Philipp Lode. Schockzustand beim ERSC, Auftrieb für die Gastgeber die durch Christof Hradek nur wenig später sogar das 3:0 folgen ließen und ihr Spiel nun vermeintlich in Ruhe aufziehen konnten. Aber aufgegeben hatten die Amberger noch längst nicht und der Strafbank blieben sie nun auch weitestgehend fern.

Im letzten Drittel wurde zur Aufholjagd geblasen und die startete schon nach 18 Sekunden mit dem Anschlusstreffer von Leon Hartl, der zusammen mit Shawn Campbell und Brett Mennear eine Angriffsreihe bildete. Die Wild Lions bekamen mit der Zeit Oberwasser und auch immer mehr Zugriff zum Spiel, witterten ihre Chance. Das 3:2 durch Marco Pronath zeigte bei den Gastgebern endgültig Wirkung und Unsicherheit in deren Spielaufbau. Der ERSC ergriff die Chance und kam kurz darauf durch Brett Mennear – dem besten Feldspieler auf dem Eis - zum 3:3-Ausgleich. Weder in der regulären Spielzeit, noch in der Overtime sollten weitere Treffer fallen und so ging es ins Penaltyschießen. Während Popelka für Waldkraiburg an Bätge scheiterte, traf Mennear im ersten Versuch von Amberg. Nachdem Bätge auch die nächsten beiden Schüsse der Gastgeber vereitelte, stand der Erfolg für den ERSC fest.

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