Waldkraiburger Löwen müssen dringend punktenPeißenberg und Kempten

Nach sechs Spielen Sperre kehrt Sebastian Stanik in den Kader der Löwen zurück. (Foto: Paolo Del Grosso/EHC Waldkraiburg)Nach sechs Spielen Sperre kehrt Sebastian Stanik in den Kader der Löwen zurück. (Foto: Paolo Del Grosso/EHC Waldkraiburg)
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Der Freitagsgegner, die Miners aus dem Landkreis Weilheim-Schongau, erlebte zuletzt, fast wie die Löwen auch, eine eher dürftige Aufstiegsrunde. Vom Virus gebeutelt und mit stark verringerter Anzahl an Spielern ging man aus dem ersten Spiel gegen die Buchloe Pirates, gegen die auch die Löwen am vergangenen Freitag in die Verlängerung mussten, mit einer 5:11-Klatsche raus. Auch die weiteren drei Spiele wurden von den Miners, die zuletzt den Ex-Waldkraiburger Angreifer Tomas Rousek ziehen lassen mussten, verloren. Mit null Punkten und dem achten und letzten Platz steht Peißenberg nicht dort, wo sie sich selbst gerne gesehen hätten und würden gegen die Löwen gerne ihre ersten Punkte einfahren.

Am Sonntag erhält der EHC Waldkraiburg dann Besuch aus dem Allgäu. Die Sharks vom ESC Kempten gastieren in der Innstadt und sie kommen mit der Empfehlung von bislang sechs Punkten aus drei Spielen. Somit belegen sie aktuell nicht nur den letzten Play-off-Platz, sondern tun dies auch mit einem Spiel weniger auf der Haben-Seite. Dennoch könnten die Löwen, die richtigen Ergebnisse in den anderen Partien vorausgesetzt, an diesem Wochenende am aktuellen „Platz an der Sonne“ der Kemptner rütteln, nicht zuletzt mit einem Sieg gegen die Schwaben. In Acht nehmen sollte man sich auf Seiten der Löwen vor Nikolas Oppenberger der mit 54 Punkten (22 Tore, 32 Assists) über die Saison verteilt mehr als nur seinen Teil zum Erfolg der Sharks beigetragen hat. Auch Lars Gröziner überzeugte zuletzt mit fünf Punkten im Spiel gegen Peißenberg.

Auch die Löwen haben Scorer in ihrem Team, mit Christian Neuert und Michal Popelka allein kann man schon 116 Punkte über die Saison verteilt vorweisen. Der dritte im Bunde ist Sebastian Stanik, der sich mit 33 Punkten ebenfalls nicht verstecken muss und nach seiner langen und vergleichsweise unberechtigt langen Strafe endlich wieder zu seinen Teamkollegen aufs Eis begeben darf. Diese personelle Änderung könnte ebenfalls dazu führen, dass die langjährigen Spielpartner und Freunde Christof Hradek und Nico Vogl wieder in einer Reihe vereint sind. Wie es am Ende aber wirklich aussieht und wie das Trainer-Duo Piskunov die Spieler aufstellt, sieht der interessierte Fan am kommenden Freitag ab 20 Uhr unter den gelten 2G-Plus-Regeln live im Stadion oder beim Streaminganbieter sportdeutschlan.tv.

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