Vorrunden-Endspurt beginnt gegen PeißenbergIslanders treffen auf die Eishackler

Vorrunden-Endspurt beginnt gegen PeißenbergVorrunden-Endspurt beginnt gegen Peißenberg
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„Nach der Stillen Zeit wird es etwas ruhiger“ – für die EV Lindau Islanders gilt die Weisheit von Karl Valentin ganz und gar nicht. Mit dem Sonntagsspiel gegen den Tabellensechsten TSV Peißenberg (17.30 Uhr) geht es für die Lindauer in den Vorrunden-Endspurt der Bayernliga, der fünf Spiele in 14 Tagen bereithält.

Dennoch dürfte sich noch einiges an Weihnachtsstimmung im Eichwald verbreiten – gilt das Heimspiel der Islanders zum Jahresende doch immer auch als Treffpunkt für alle auswärtigen Lindauer auf Heimatbesuch, garniert durch ein meist hochinteressantes Eishockeyspiel, mit dem das Jahr in der Eissportarena erfolgreich abgeschlossen werden soll.

In diesen letzten Spielen wollen die Islanders einerseits den bestmöglichen Tabellenstand erzielen und sich andererseits in eine konstante Form für die Zwischenrunde bringen, in der die Play- Off Plätze ausgespielt werden. Dass hier etwas mehr in der Defensivarbeit zu tun ist, zeigt allein schon die Anzahl der Gegentore. Vor der Partie in Memmingen waren es 73 Einschläge in 20 Spielen. Im Schnitt also fast vier Gegentreffer pro Spiel, für ein Spitzenteam eindeutig zu viel. Dass die Islanders trotzdem so gut dastehen, liegt an ihrer bärenstarken Offensive: 100 Mal trafen Babic und Co ins Schwarze, sind damit, vor allem aber auch in Überzahl mit einer sensationellen Quote von 32% Ligaspitze. Bedeutet: jedes dritte Powerplay münzen die Lindauer in einen Treffer um. Müssen sie allerdings auch. Denn in Unterzahl liegen sie mit einer Erfolgsquote von nur 77% im unteren Drittel…

Ein Spiegelbild dieser Zahlen lieferte dabei das Hinspiel zwischen dem EVL und Sonntagsgegner TSV Peißenberg. Dabei kamen die Lindauer in einem verrückten Spiel nach einem 1:4 und 5:7 Rückstand durch zwei Treffer in letzter Minute bei herausgenommenem Torwart noch zum 7:7 Ausgleich. Dass man manchmal aber eben nicht mehr Tore schießen kann, als man kassiert, zeigte sich in der Verlängerung. Hier brachte Peißenberg den 8:7 Sieg unter Dach und Fach.

Mann des Tages war im Hinspiel der Kontingentspieler der „Eishackler“, Tyler Wiseman, der allein fünf Tore erzielte und im November zum Bayernliga- Spieler des Monats gewählt wurde. Mit 49 Punkten (24 Tore) ist der Kanadier drittbester Skorer der Liga. Dazu sind Manfred Eichberger und Valentin Hörndl (jeweils 13 Tore) die gefährlichsten Schützen des Teams von Randy Neal, der auf eine laufstarke, einsatzfreudige und fast ausschließlich aus Eigengewächsen bestehende Einheit bauen kann.

Diese hat zwar zuhause bessere Ergebnisse als auf fremdem Eis erzielt. Dennoch waren die letzten Resultate des zweitbesten Heimteams auswärts sehr knapp. So verlor der TSV unglücklich mit 4:5 in Memmingen. Es wird also wieder ein hartes Stück Arbeit für die Islanders gegen den Sechsten der Tabelle. Und während man beim letzten Heimspiel des Jahres vielleicht wehmütig auf das für die Lindauer so unglaublich erfolgreiche 2015 zurückblicken kann, präsentiert sich auch schon die Zukunft des EVL auf Kufen: Von den Nachwuchsspielern gibt es eine Vorführung für die Zuschauer – und von Nachwuchs- Sponsoren die Übergabe des neuen Trikots für die in der Bayernliga so erfolgreichen Schüler der Islanders zu erleben.

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