Volle Punktausbeute für den ERC LechbruckErfolge gegen Augsburg und Königsbrunn

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Am Samstag wurden im Curt-Frenzel-Stadion in Augsburg die Woodstocks klar mit 9:2 (1:1, 5:0, 3:1) besiegt. Im ersten Drittel war noch jede Menge Sand im Getriebe der Flößer. Zunächst gingen die Hausherren in der fünften Minute in Führung, ehe Marcus Köpf kurz vor Drittelende ausgleichen konnte. In der Drittelpause gab es eine deutliche Kabinenpredigt von ERC-Trainer Michael Köpf, die ihre Wirkung nicht verfehlen sollte. Wie ausgewechselt kamen die Lecher zurück auf das Eis und machten mit den Woodstocks nun kurzen Prozess. Das zweite Drittel wurde durch Tore von Marcus Köpf (2), Patrick Völk, Matthias Köpf und Christoph Pfeiffer klar vom ERC beherrscht. Endlich funktionierte es auch mit der Chancenverwertung und so hieß es nach 40 Spielminuten 6:1 für die Flößer. Das letzte Drittel wurde dann souverän heruntergespielt und durch weitere Treffer von Christoph Hack, Christoph Pfeiffer und Matthias Köpf, bei einem Gegentreffer der Augsburger, zum klaren Endstand von 9:2 für den ERC Lechbruck vollendet.

Am Sonntag folgte ein 6:5 (2:3, 1:2, 3:0)-Heimsieg gegen den EV Königsbrunn vor wieder über 150 Zuschauern im Lechparkstadion. Der ERC begann druckvoll und zeigte in den ersten Minuten wer Herr im Haus ist. Die Dominanz zeigte sich mit der verdienten 2:0-Führung für die Blau-Weißen nach sieben Spielminuten, durch Tore von Marcus Köpf und Fabian Bacz. Doch nun riss der Faden und die Flößer fielen in einen „Larifari-Stil“, der einen Bruch in das anfangs ungefährdete Spiel hinterließ.  In der neunten Minute konnte Torhüter Florian Seidl einen harmlosen Schuss nicht parieren und Königsbrunn kam damit zum Anschlusstreffer. Dann in der 13. Minute ein sehr schön herausgespielter Konter des EVK und Hagenbuch ließ Seidl im Alleingang keine Chance – 2:2. Als Königsbrunn kurz vor der ersten Drittelpause auch noch das 3:2 erzielte, war das Spiel nun komplett auf den Kopf gestellt. Die ERC-Anhänger hofften darauf, dass sich die Lecher im zweiten  Spielabschnitt wieder fangen. Zudem wechselte Michael Köpf die Torhüter, es spielte nun Markus Echtler im Tor des ERC. Doch es sollte noch schlimmer kommen: Die Flößer zeigten sich völlig von der Rolle, einfachste Kombinationen funktionierten nicht, das Passspiel war mangelhaft und ein ums andere Mal lud man Königsbrunn geradewegs zum Toreschießen ein. So kam es auch, dass die Pinguine bis zur 28. Minute auf 5:2 davon zogen. Fabian Bacz konnte im Powerplay noch den dritten Treffer für den ERC erzielen und so ging es mit einem Zwischenstand von 3:5 in die letzte Pause.

In den letzten 20 Minuten erlebte das Publikum einen ERC Lechbruck, der mit Wut im Bauch unbedingt das Ruder nochmal herumreißen wollte. Spielerisch zwar nicht immer auf der Höhe, aber mit unbändigem Kampfeswillen, nahmen die Lecher wieder das Heft in die Hand und dominierten Spiel und Gegner. 43. Minute: 4:5-Anschlusstreffer durch Marcus Köpf, 46. Minute: 5:5-Ausgleich durch einen „Hammer“ von Magnus Lang. Jetzt wollten die Flößer mehr – und sie bekamen mehr: In der 58. Minute krönte Fabian Bacz die Aufholjagd mit dem entscheidenden 6:5-Siegtreffer für Lechbruck.

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