Volle Konzentration auf HöchstadtECDC Memmingen

Volle Konzentration auf HöchstadtVolle Konzentration auf Höchstadt
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Zu dem Bayernliga-Klassiker wird auch wieder eine stattliche Anzahl an Gästefans erwartet, ein Fanbus aus Höchstadt rollt in jedem Fall ins Allgäu. Mit einem Sieg – es wäre der achte Heimerfolg in Serie – würden die Indians als Spitzenreiter zum großen Allgäu-Derby am Sonntag (18 Uhr) nach Sonthofen fahren. Für das Duell der beiden Top-Teams der Liga gibt es rund um die Partie am Freitagabend am ECDC-Fanstand in der Halle auch nochmals Eintrittskarten für alle Memminger Eishockeyfans.

Trotz der knappen 1:2-Derbyniederlage vom Sonntag in Lindau herrschte bei den Indians unter der Woche keine Katerstimmung. „Wir haben dort wirklich sehr gut gespielt, aber leider die Tore nicht geschossen. Nach zwölf Siegen in Folge darf eine Serie aber auch mal reißen“, zeigte sich ECDC-Cheftrainer Jogi Koch guten Mutes. Nun steht am Sonntag bereits der nächste Derby-Knaller in Sonthofen an – doch erst einmal fordert der Coach vollste Konzentration auf das Freitags-Heimspiel gegen Höchstadt. „Wir müssen dieses Spiel gewinnen. Schließlich wollen wir als Tabellenführer zu den Bulls fahren.“ Deshalb warnt Koch eindringlich davor, den Gegner aus Mittelfranken zu unterschätzen – auch wenn bei den Alligators mit den Verteidigern Daniel Sikorski und Ryan Cornforth sowie Stürmer Martin Vojcak drei wichtige Spieler wegen einer Sperre fehlen werden. „HEC-Coach Daniel Jun wird seine Mannschaft auf diese Situation einstellen. Außerdem konnte Höchstadt seine beiden letzten Wochenendspiele absagen und wird ausgeruht und mit frischen Beinen nach Memmingen kommen. Da müssen wir von der ersten Sekunde an voll da und auf eine enge Partie gefasst sein“, gibt Koch die Marschroute für sein Team vor.

Für den alten Rivalen vom Aischgrund zählt im Kampf um die ersten acht Meisterrundenplätze jetzt jeder Punkt, wobei für die Höchstädter dabei fast noch mehr ihre Sonntags-Heimpartie gegen den unmittelbaren Konkurrenten Buchloe im Fokus stehen dürfte. Mit Spielertrainer Daniel Jun verfügt der Tabellenzehnte über einen der komplettesten Akteure der gesamten Liga. Überragende 52 Scorerpunkte kann der inzwischen 36-Jährige bereits verbuchen. Der gebürtige Tscheche besitzt seit kurzem einen deutschen Pass und belegt somit nicht mehr die Kontingentstelle beim HEC. Die frei gewordene Position wurde schnell mit Stürmer Tomas Urban (ebenfalls aus Tschechien) besetzt. Auch sonst finden sich im Kader der Gäste – bedingt durch die Nähe zur Grenze – viele Spieler mit tschechischen Wurzeln, die Angreifer Patrik Dzemla und Petr Gulda sind weitere Beispiele dafür. Im  Tor können sich die Panzerechsen auf ein tolles Duo verlassen, das sich meist abwechselt:  Ronny Glaser bringt viel Routine und höherklassige Erfahrung mit,sein Kollege Philipp Schnierstein kam vom EHC 80 Nürnberg und gilt als großes Talent. Sie wird es zu überwinden gelten, wenn die Indians auch am Freitagabend alle drei Punkte am Hühnerberg behalten wollen.

Rund um die Partie haben die Fans eine letzte Gelegenheit, sich in Memmingen ein Ticket für das große Allgäu-Derby der Indians am Sonntag in Sonthofen zu sichern. Dann werden dort ab 18 Uhr der Erste gegen den Zweiten(aktuell steht der ECDC zwei Zähler vor dem ERC) aufeinandertreffen. Kein Wunder, dass im bisherigen Vorverkauf auch schon wieder über 200 Karten für Memminger Fans weggingen – die Bulls-Verantwortlichen rechnen mit einem vollen Haus. Der Fanstand in der Memminger Eissporthalle öffnet am Freitagabend um 19.30 Uhr, dort gibt es neben normalen Eintrittskarten auch die Möglichkeit, sich mit einem Kombiticket für einen der ECDC-Fanbusse anzumelden, die die Indians-Fans am Sonntag ins Oberallgäu und zurück bringen werden.


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