VfE Ulm/Neu-Ulm hat den Klassenerhalt im BlickEin Sieg muss her

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Am Freitag gastieren die Eisbären Burgau zum Derby im Donau-Ice-Dome (20 Uhr) und am Sonntag müssen die Ulmer beim ESC Kempten antreten (18 Uhr). Nach der letzten 5:7-Niederlage in Burgau haben die Devils noch was gut zu machen. „Das ist nicht mehr die Mannschaft der Vorrunde“, weiß der sportliche Leiter Manfred Jorde. Burgau hat sich zwischenzeitlich mit drei Ausländern verstärkt. „Am Freitag muss der Sack zu gemacht werden. Ich hoffe, dass jeder von uns weiß, um was es geht und das letzte Hemd für den Verein gibt“, setzt Jorde große Hoffnungen auf ein Happy End. Ihn wurmt immer noch die unnötige 5:6-Heimniederlage nach Penaltyschießen am vergangenen Sonntag gegen Trostberg. Damals führten die Ulmer zehn Minuten vor dem Ende mit 4:2 und sogar zwei Minuten vor Schluss mit 5:4. „Wenn man so ein Spiel verschenkt, ärgert mich das. Wir waren klar die bessere Mannschaft und verlieren dann noch“, äußert sich der sportliche Leiter. Gegen die Eisbären soll deshalb jetzt schon alles eingetütet werden. „Ich habe keine Lust, dass es auf das Spiel in Kempten ankommt. Das wird sonst die Hölle“, ist sich Jorde sicher. Zumal Gerüchte kursieren, dass sich die Kemptener drei Ausländer aus Vilshofen, die bereits schon gerettet sind, geangelt haben. Vermutlich sind alle Spieler fit bis auf Fabio Valenti, der am Sonntag nach einem regelwidrigen Check auf sein lädiertes Knie gefallen ist und wahrscheinlich pausiert.