VfE gewinnt das Derby7:4 gegen Königsbrunn

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Nach dem 7:4-Erfolg gegen den Landesliga-Tabellenführer EHC Königsbrunn am Freitag, mussten die Donau Devils bereits am Sonntag beim Tabellenschlusslicht ESV Burgau antreten. Trainer Michael Bielefeld warnte schon vor dem Spiel sein Team, dass dies kein Spaziergang wird und man konzentriert zu Werke gehen muss.

Nach einer anfänglichen Abtastphase auf beiden Seiten erspielten sich die Ulmer ein Chancen-Plus. Jedoch hatten auch die Eisbären ihre Kontermöglichkeiten, die aber allesamt am gut aufgelegten Korbinian Kaps scheiterten.So vergingen die Minuten, ehe Felix Holzapfel letztendlich in der 13. Spielminute den blau-weißen Anhang mit seinem Treffer zum 1:0 jubeln ließ. Im weiteren Verlauf hatten die Devils mehrere Tormöglichkeiten, die aber alle ungenutzt blieben. Kurz vor der Drittelpause scheiterte zunächst Martin Lamich am Burgauer Goalie, doch Nicklas Dschida schnappte sich den Puck und traf zum verdienten 2:0

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs waren die Devils tonangebend, doch mussten die Fans bis zur 30. Minute ausharren. Erneut wurde Dschida clever freigespielt und konnte somit die Scheibe zum 3:0 im Tor versenken. Nur drei Zeigerumdrehungen später hörte man abermals laute Jubelrufe der gut 120 mitgereisten Ulmer Fans. Jonathan Jenne lief alleine auf den Eisbären Goalie Matula zu und brachte den Puck zum 4:0  sicher unter. Wer nun glaubte, dass das Spiel gelaufen war, hatte sich stark getäuscht. Die junge und kampfstarke Burgauer Truppe gab zu keinem Zeitpunkt des Spiels auf und verkürzte in der 49. Minute in Überzahl auf 1:4.

Aber als Ulm in der 54. Minute selbst in Überzahl agierten, übernahm Fabian Germain an der blauen Linie die kleine Hartgummischeibe und zimmerte diese mit einem Schlagschuss zum 5:1 in die Maschen. Doch der Jubel war kaum verstummt, da verkürzte Burgau nochmals, dieses Mal mit einem Doppelschlag (55., 56.) auf 3:5. Näher kamen die Eisbären dann nicht mehr an die Devils ran, somit war das 3:5 der Endstand einer besonders am Ende spannenden Partie.