Versöhnlicher JahresabschlussTSV Peißenberg

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Die 512 Zuschauer trauten ihren Augen nicht, als mit der Nummer 9 ein altbekannter Akteur auf dem Eis stand. Völlig überraschend gab Max Barth sein Debüt in dieser Saison und machte seine Sache ganz gut, er erzielte sogar ein ganz wichtiges Tor.

Peißenberg ging natürlich als hoher Favorit in diese Begegnung, musste aber sofort feststellen, dass der Gast nicht bereit war, die Punkte kampflos herzugeben. In einem sehr fairen Spiel und nach einem gewonnen Bully stand es plötzlich 0:1 für die Hawks in der dritten Spielminute. Marcel Schorr schob die Scheibe zu Martin Oertel, der den Schuß unhaltbar abfälschte. Die unzähligen Peißenberger Angriffe verfingen sich entweder in der sehr defensiv eingestellten Abwehr der Gäste, oder sie fanden ihren Meister im sehr gut aufgelegten Torhüter Timo Jung. Es dauerte bis zur zehnten Spielminute, ehe Sebastian Buchwieser die gesamte Abwehr der Hawks stehen ließ und unhaltbar zum 1:1-Ausgleich einschoss. Das Zuspiel kam von Andreas Saal und von an dem Tag ebenfalls gut disponierten Michael Pfaff. Keine MInute später spielte Martin Weckerle auf Max Barth, der das Zuspiel direkt abnahm und unhaltbar zur 2:1-Führung traf. Wer jetzt glaubte, dieser Treffer würde der Heimmannschaft Sicherheit verleihen, da sich getäuscht. Beim Zwischenstand von 2:1 wurden die Seiten gewechselt.

Das zweite Drittel begann dann wieder mit einem unerfreulichen Ereignis. Einen Abwehrfehler nutzte in der 23. Minute Jan Michalik zum 2:2-Ausgleich. Hannes Eller fing die Scheibe ab und gab sie an den Torschützen weiter. Peißenberg bemühte sich weiter um Ergebnisbesserung, jedoch vergeblich. So trafen sie in der 37. Minute nur den Pfosten, in der 40. Minute durfte noch Florian Barth aufs Tor schießen, doch Torwart Jung stand wieder mal im Weg, selbst den abprallenden Puck konnte er nicht im Tor unterbringen. So wurden zum letzten mal die Seiten gewechselt.

In der 44. Minute schlug dann Michael Pfaff zu. Ein Zuspiel von Alexander Simon hämmerte er unhaltbar in die Maschen zur 3:2-Führung. Aber nach nicht mal einer Minute stand es schon wieder 3:3! Die Scheibe lief von Martin Oertel zu Eugen Nold, der an den Torschützen Frederic Rambacher weiterleitete, dessen Schuss Felix Barth nicht abwehren konnte. Peißenberg bemühte sich weiter um die Führung, Haßfurt verteidigte mit allen Mitteln. Jeder dachte schon, es würde ein Penaltyschießen geben, doch Martin Andrä hatte etwas dagegen. Nach zahlreichen Chancen nutzte er eine unübersichtliche Situation vor dem gegnerischen Tor. Andreas Saal und Valentin Hörndl brachten die Scheibe irgendwie zum Torschützen, der es irgendwie schaffte, die Scheibe im Tor zur 4:3-Führung in der 59. Minute unterzubringen. Haßfurt sah man dann die Enttäuschung an und so konnte Michael Pfaff in der 60. Minute zum 5:3-Endstand einschießen. Er wurde in einer schönen Kombination von Florian Barth und Sebastian Buchwieser freigespielt.

Stimmen zum Spiel:

Martin Reichert (Haßfurt): „Glückwunsch zum Sieg, wir wollten den Peißenbergern das Leben schwer machen, was uns auch gelang. Die Mannschaft hat meine Vorgaben gut umgesetzt, mit der Leistung bin ich zufrieden.“

Rudi Sternkopf (Peißenberg): „Wir haben einen glücklichen Sieg eingefahren, wir haben keine gute Leistung gezeigt. Der Gegner stand defensiv sehr gut. Wir standen stark unter Druck, das Spiel gewinnen zu müssen. Wichtig sind vor allem die drei gewonnen Punkte.“

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