Unerwartete Niederlage für die Gladiators Erding unterliegt Bad Kissingen

In die Knie gezwungen wurden die Gladiators am Sonntagabend von den Kissingern Wölfen. (Foto: Baumann/Gladiators)In die Knie gezwungen wurden die Gladiators am Sonntagabend von den Kissingern Wölfen. (Foto: Baumann/Gladiators)
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Das hätten sich die Erding Gladiators etwas anders vorgestellt. Im letzten Heimspiel der Landesliga-Zwischenrunde unterlagen sie dem EC Bad Kissingen 2:3 (0:0, 2:2, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen. Dennoch haben sie vor dem letzten Wochenende Platz eins in der Gruppe A sicher.

Während die Gladiators fast komplett auflaufen konnten und drei Blöcke zur Verfügung hatten, waren die Wölfe aus Unterfranken mit zwei Torhütern und zehn Feldspielern angereist, darunter aber fast alle Leistungsträger. Dass die Qualität bei den Gästen trotz der geringen Quantität wirklich hoch war, zeigte sich von Anfang an, denn die Gäste spielten voll mit – in einer flotten, technisch ansprechenden Partie, in der es kaum Unterbrechungen gab. Erdings Torwart Louis Albrecht hatte anfangs sogar etwas mehr zu tun als sein Gegenüber Michael Gundlach. 0:0 stand es nach 20 Minuten, aber es war eine durchaus unterhaltsame Nullnummer.

Im zweiten Drittel fielen dann die Tore. Bad Kissingen ging in Überzahl durch Alexander Andrusovich in Führung (23.), doch Timo Borrmann gelang nur 97 Sekunden später der Ausgleich zum 1:1. Aber auch in der Folge taten sich die Gladiators gegen die cleveren Wölfe sehr schwer, richtige Chancen herauszuspielen. Das erste Überzahlspiel brachte dann die erste Führung: Philipp Spindler fälschte einen Schütz-Schuss unhaltbar zum 2:1 ab (32.). Doch die Kissinger Antwort kam schnell: Toms Tilla schloss eine Einzelleistung zum 2:2 ab (35.). Florian Zimmermann hatte dann die große Chance zur Führung, doch Gundlach rettete spektakulär. Und auf der Gegenseite musste Albrecht bei Kissinger Überzahl mehrfach Kopf und Kragen riskieren, um das Unentschieden in die Pause zu retten.

Auch im dritten Drittel das gleiche Spiel: Bad Kissingen spielte aus einer taktisch disziplinierten Defensive heraus, ließ wenige Möglichkeiten zu, hatte auf der anderen Seite aber durchaus Konterchancen, so dass die Partie auf Messers Schneide stand. Weil es nach 60 spannenden Minuten immer noch 2:2 hieß, musste das Penaltyschießen die Entscheidung bringen. Weil auf Erdinger Seite nur Zimmermann traf, bei den Kissingern dagegen Tilla und Nemirovsky, ging der Zusatzpunkt an die Wölfe aus Unterfranken.

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