Unangenehme Aufgabe vor dem Derby ECDC Memmingen

Unangenehme Aufgabe vor dem Derby Unangenehme Aufgabe vor dem Derby
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Trotz der weiten Fahrt werden die Rot-Weißen nach Mittelfranken wieder von einer stattlichen Anzahl an Fans begleitet, die ihr Team zum nächsten Auswärtssieg peitschen wollen.

„Big Points“ – richtig wichtige Punkte gegen einen unmittelbaren Konkurrenten um die vorderen Tabellenränge stehen am Freitagabend beim Höchstadter EC auf dem Spiel. Aktuell rangieren die Indians vier Zähler und vier Ränge vor den Alligators auf Platz fünf der BEL-Tabelle – mit einem Sieg am Aischgrund könnte man einen ernstzunehmenden Verfolger auf Distanz halten und den Anschluss ganz nach oben schaffen. Wie schwierig die Aufgabe in Höchstadt werden wird, belegen jedoch schon die jüngsten Ergebnisse der Franken. In Lindau entführte die Truppe von Spielertrainer Daniel Jun zwei Zähler nach Penaltyschießen. Top-Favorit ERC Sonthofen – Sonntagsgegner der Indians – musste sich vor der Deutschland-Cup-Pause in der Alligatoren-Höhle sogar nach regulärer Spielzeit geschlagen geben und verlor mit 5:6. Wie viele BEL-Teams hat auch der HEC zur neuen Saison mächtig aufgerüstet. Spielertrainer Jun erhielt vor wenigen Wochen einen deutschen Pass und fällt nicht mehr ins Kontingent. Prompt reagierten die Verantwortlichen und verpflichteten mit dem Tschechen Tomas Urban einen neuen Spieler mit ausländischem Pass, der gegen die Rot-Weißen am Freitagabend sein Punktspiel-Debüt geben wird. Auch sonst finden sich Kader der Gastgeber – bedingt durch die Nähe zur Grenze – viele Spieler mit tschechischen Wurzeln. Aus Erfurt (Oberliga) kam vor der Saison Martin Vojcak an die Aisch und fügte sich gleich nahtlos ins HEC-Team ein. Hinter dem alles überragenden Daniel Jun (24 Scorerpunkte) liegt er mit 13 Zählern aktuell auf Rang zwei der internen Scorerliste, gefolgt von Kapitän Daniel Sikorski und Petr Gulda. In der Verteidigung bauen die Alligators neben ihrem Kapitän auf Deutsch-Kanadier Ryan Cornforth, der die Saisonvorbereitung noch bei Zweitligist ESV Kaufbeuren bestritt. Im Tor hat man beim HEC die Qual der Wahl zwischen dem routinierten Ronny Glaser und dem jungen Philipp Schnierstein, der aus Nürnberg kam. Beides sind exzellente BEL-Keeper, die den gegnerischen Stürmern das Leben schwer machen. Nach der Aufbauarbeit der vergangenen Jahre will Höchstadts Trainer Jun jetzt die Ernte in Form sportlicher Erfolge einfahren – und so hat man bei den Mittelfranken eine ähnliche Ausgangslage und Zielsetzung wie bei den Indians. Am Aischgrund taten sich die Memminger in den vergangenen Jahren bisher immer schwer – was aber Ansporn und Motivation genug sein sollte, es am Freitag besser zu machen. Beim ECDC ist man sich bewusst, dass die Mannschaft an diesem Wochenende anders auftreten muss als bei den beiden letzten Partien gegen Lindau und in Regen, um überhaupt eine Chance auf Punkte zu haben. „Wir beobachten sehr genau, wie sich die Spieler jetzt präsentieren“, erinnert Vereinschef Helge Pramschüfer an die nahende Wechselzeit im Dezember. „Wir wollen aus diesem schweren Wochenende etwas Zählbares mitnehmen“, so die Forderung der Clubführung. Sollte dies gelingen, dann befinden sich die Indians mit bisher sechs Siegen aus den ersten acht Spielen tatsächlich in einer guten Position im Kampf um die besten Tabellenplätze. An mangelnder Fanunterstützung wird es jedenfalls nicht scheitern. Am Freitag nach Höchstadt setzt der ECDC wieder einen großen Fanbus ein – zu dem unter der Telefonnummer 0160 7856269 noch Anmeldungen möglich sind. Und zum Saison-Höhepunkt am Sonntag gegen Derby-Rivale Sonthofen werden ohnehin wieder über 2000 Zuschauer am Memminger Hühnerberg erwartet. Aktuell läuft noch der Vorverkauf für dieses Topspiel – Karten gibt es bei Dietzel's Hockeyshop in der Lindentorstraße in Memmingen, in der Puck Sportsbar sowie bei der Memminger Zeitung in der Donaustraße. Doch auch an den Abendkassen, die am Sonntag bereits um 17 Uhr öffnen, sind noch Tickets für beide Fanlager in ausreichender Zahl vorhanden. Ein ausführlicher Vorbericht zum Derby-Kracher Indians – Bulls folgt.

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