Überzeugende Leistung des ESC Geretsried gegen Pfaffenhofen7:1-Erfolg für die River Rats

(Foto: ESC Geretsried)(Foto: ESC Geretsried)
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Auf dem Eis ging es zu Beginn eher gemächlich zu. Beide Teams legten ihr Augenmerk auf die Defensive und so mussten die Torhüter nur gelegentlich ihr Können zeigen. Die beste Einschussmöglichkeit für die Rats hatte noch Hölzl, doch EC-Torhüter Weiner hielt seinen Laden sauber. Auf der anderen Seite sorgte David Albanese für einen kurzen Schreckmoment, als ihm ein vermeintlich harmloser Schuss über die Fanghand wegrutschte. Zum Glück landete die Scheibe nicht hinter sondern knapp neben dem Rats-Torhüter. Michi Hölzl hatte kurz vor der Pause aber doch noch einen guten Einfall und überlistete Weiner aus ganz spitzem Winkel zum 1:0 (18.). Die Eishogs reklamierten, doch der Puck war klar vor dem Pfiff hinter der Linie.

Bedingt durch einige Strafzeiten am Ende der ersten Drittels, verblieben den Rats im zweiten Durchgang ein paar Sekunden doppelte Überzahl. Berger nutzte den Raum und erzielte mit einem platzierten Schuss in das lange Eck den Treffer zum 2:0 (21.). Die Offensivmaschine kam langsam auf Touren, mit dem nächsten gefährlichen Angriff erhöhte Stefano Rizzo auf 3:0 (26.). Der Stürmer reagierte nach einem Abstimmungsproblem in der Gästeabwehr am schnellsten und verwandelte durch die Beine von Weiner. Pfaffenhofen war nun etwas von der Rolle und fing sich prompt den nächsten Gegentreffer durch Horvath ein (28.). Gästetrainer Chris Heid nahm eine Auszeit und tauschte Weiner gegen Hähl, die Maßnahme zeigte zunächst Wirkung. Der ECP stabilisierte sich und zwang Albanese zu zwei Glanzparaden, der Anschlusstreffer lag in der Luft. Die Rats schraubten das Ergebnis jedoch mit einem Traumtor auf 5:0, da war auch für Hähl nichts zu halten (37.). Über Horvath landete die Scheibe bei Stefano Rizzo, der direkt durch das halbe Drittel auf Fuchs ablegte. Das ging den Gästen zu schnell, Fuchs vollendete die schöne Kombination per Direktschuss. Reiter hätte per Penalty gar das fünfte Tor in diesem Drittel draufpacken können, aber Hähl betrieb Schadensbegrenzung.

Mangelnden Kampfgeist konnte man den Gästen jedoch nicht vorwerfen, eher mangelnde Chancenverwertung. Albanese entschärfte gleich zu Beginn des Schlussabschnitts einen Alleingang, während Strobl wenige Minuten später einen Direktschlagschuss zum 6:0 in die Maschen hämmerte (44.). Wenn's läuft dann läuft's, der nächste Treffer ließ nicht lange auf sich warten. Jorde vollendete recht unbewacht aus dem Slot und Pfaffenhofen schwammen die Felle endgültig davon (46.). Strobls vermeintlicher Treffer zum 8:0, ließ bei den Eishogs dann die Sicherungen durchbrennen. Der Stürmer verwertete vor Hähl seinen eigenen Nachschuss, doch das Schiedsrichtergespann gab den Treffer wegen Torraumabseits nicht. EC-Verteidiger Pielmeier ging allerdings sofort auf Strobl los und löste damit eine handfeste Massenschlägerei aus. Vor allem für Eder nahm das kein gutes Ende, der Gästespieler fing sich eine Matchstrafe ein. Danach beruhigten sich die Gemüter wieder einigermaßen. Kurz vor Schluss brachte ein völlig unnötiger Abwehrfehler David Albanese um seinen ersten Shutout, Endreß bekam die Scheibe im Slot auf dem Silbertablett serviert und vollendete zum 7:1-Endstand (58.).

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