TSV Peißenberg feierte 5:1-Sieg in GeretsriedStarke Leistung im Regen

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Manuel Singer verletzte sich am Freitag am Schleimbeutel des Ellenbogens der noch am Freitagabend ambulant entfernt werden musste. Er wird voraussichtlich nach Tobi Maier der zweite Verteidiger sein der mehrere Wochen ausfällt. Doch das Team um Coach Staltmayr zeigte Moral und Charakter.  Sie kamen mit dem Druck und auch mit ungewohnten und widrigen Wetter- bzw. Eisverhältnissen gut zurecht.

Die Peißenberger setzten die Vorgaben der Trainer zu 100 Prozent um und spielten im Regen einfaches geradliniges Eishockey. Das Spiel musste schon wegen der schlechten Wetterverhältnisse im Freiluftstadion von Geretsried 45 Minuten später beginnen. Zu Anfang des ersten Drittels machten zunächst die Riverrats gehörig Druck und bei einer doppelten Überzahl machte Hüskens das 1:0 (6.) für die Gastgeber. Danach hatten die Peißenberger noch Glück bei zwei Pfostenschüssen und auch Felix Barth im Tor hatte mächtig zu tun wobei er aber seinen Kasten sauber halten konnte.

Je länger das Spiel dauerte, desto mehr übernahmen die Eishackler das Heft des Handelns. Sie ließen die Geretsrieder gar nicht mehr groß ins Spiel kommen. Mit kluger schnörkelloser Spielweise, viel Laufarbeit und kompromisslosen Zweikämpfen beim Forechecking erarbeiteten sich die Eishackler ihre Chancen. Auch eine überzogene Spieldauerstrafe (23.) gegen Eishackler-Goalie Felix Barth sowie eine gleich darauffolgende Strafe gegen Manfred Eichberger und die daraus entstehende doppelte Unterzahl meisterten die Eishackler mit Bravour. Der gestrafte Manfred Eichberger machte in der Folge den wichtigen und verdienten Ausgleich (31.) mit einem platzierten Handgelenkschuss unter die Querlatte. Mehr und mehr drückten die Eishackler in das Drittel der Gastgeber und aus diesem Druck resultierte der Führungstreffer. Brandon Morley erkämpfte sich die Scheibe beim Forechecking, passt zu Fritz Stögbauer, der schießt und „Hiasl“ Müller steht vor dem Tor und fälscht ab. Es steht 1:2 (37.) und das verunsicherte die Geretsrieder doch sichtlich. Das letzte Drittel startete und das Wetter wurde etwas besser. Dejan Vogl legte dann nach schöner Vorarbeit von Florian Höfler – der zum besten Spieler der Peißenberger nach dem Spiel gewählt wurde – noch eins drauf und schließt zum 1:3 (44.) ab. Es war nicht sein letztes Tor wobei das nächste Tor von Vogl zum 1:4 (48.) sehr umstritten war weil eine Hand von Vogl im Spiel gewesen sein soll, doch letztlich wurde es anerkannt. So stand es 1:4. Da war dann die Luft bei den Rats raus. Es ging nicht mehr viel nach vorne. Die Eishackler hingegen ließen nicht nach und machten Druck. Kapitän Florian Barth belohnte sich nach einem starken Spiel mit dem 1:5 nach dem zuerst zwei Schüsse von Morczinietz gehalten wurden, jedoch noch vorne abprallten und Barth war dort zur Stelle mit einem Rückhandschuß im Drehen. Nachfolgend hatten die Peißenberger noch weitere Chancen zu Toren doch es viel keins mehr. So konnten die Mannen von Trainer Staltmayr nach einer starken Leistung über 60 Minuten mit drei wichtigen Punkten vom Eis gehen. Peißenberg steht jetzt wieder auf dem fünften Platz in der Liga und am kommenden Wochenende wird es richtig hart. Da müssen die Peißenberger am Freitag nach Landsberg und am Sonntag kommt Überflieger Dorfen nach Peißenberg.

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