Trostberg Chiefs geben ihre Visitenkarte abMighty Dogs Schweinfurt

Trostberg Chiefs geben ihre Visitenkarte abTrostberg Chiefs geben ihre Visitenkarte ab
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Nach dem spektakulären Sieg gegen Pegnitz und dem irrwitzigen Kraftakt bei der Regensburger 1b wollen die Mighty Dogs unbedingt mit einem Sieg ihre Erfolgsserie weiter ausbauen. Diese Trainingswoche wird wohl vornehmlich dazu genutzt werden, vorhandene Blessuren auszukurieren und die strapazierten Knochen wieder halbwegs zu sortieren. Mit etwas Glück kann auch der eine oder andere verletzte Spieler wieder ins Training einsteigen.

Die Trostberger beendeten die letzte Saison mit einem fast ausgeglichenen Torverhältnis von 93:96 auf einem respektablen siebten Tabellenplatz. Da in der Trostberger Freiluftarena erst spät im Jahr eigenes Eis zur Verfügung steht, starten diese mit fünf Auswärtsspielen in Folge, davon zwei Doppel-Wochenenden. Im ersten davon verlor man bei der Selber 1b mit 2:4 und in Amberg deutlich mit 1:10. Nach der 1:9-Niederlage am ersten Spieltag in Haßfurt war deren deutsch-kanadischer Trainer Alex Stein mächtig angefressen, hatte man sich doch nach der Verpflichtung der Brüder Alex und Sergej Piskunov für den Sturm Hoffnung auf ein deutlich besseres Auftreten gemacht. Beide tingeln schon seit Jahren zusammen durch die deutschen Ligen und haben die letzten drei Jahre in Waldkraiburg gespielt. Ein Duo, das jede Landesliga-Defensive in Verlegenheit bringen kann. Zudem scort Marco Habereder regelmäßig. In der Verteidigung verfügt der gebürtige Russe Oleg Matveenko über die nötige Routine. Zudem hat der junge Verteidiger Florian Schwabl seine Scorerqualitäten in den letzten Jahren beim Ligakonkurrenten Inzell ausreichend unter Beweis gestellt. Gespannt darf man sicher auch sein, ob der 49-jährige Bernd Karmann Eiszeit in Schweinfurt erhält. Im Tor steht mit Marco Kipran ein echtes Trostberger Eigengewächs.

Insgesamt eine Truppe, die ebenso wie die Dogs mit vielen Eigengewächsen antritt, die teilweise schon länger als ein Jahrzehnt ihrem Verein treu geblieben sind. Das verdient unseren Respekt.

Man darf aber gespannt sein, ob die Trostberger den Nachteil des späten eigenen Eises und der damit verbunden fehlenden regelmäßigen Trainingszeiten bis zum Auftritt in Schweinfurt halbwegs kompensieren können. Die Trostberger machen ihr zweites Doppel-Wochenende gleich am nächsten Tag, 26. Oktober, um 18 Uhr bei unseren Nachbarn in Bad Kissingen komplett.

Mark Stibitz wird aus beruflichen Gründen in Zukunft nicht mehr für die erste Mannschaft, sondern nur noch für die 1b des ERV auflaufen.