Traumstart in die ZwischenrundeSechs-Punkte-Wochenende perfekt

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Es waren hart erkämpfte drei Punkte im Spiel der Peißenberger Eishackler in Landsberg. Rund 1000 Zuschauer und davon rund 250 Peißenberger Fans sahen ein schnelles Kampfspiel bei dem die Eishackler bereits in der dritten Minute durch ein Tor von Tobias Estermaier in Führung gingen. Hier machte der ansonsten sehr gute Landsberger Goalie keine glückliche Figur als ihm der eigentlich harmlose Schuss durch die Beine ins Tor rutschte. Das Spiel wurde in der Folge von zwei gleichstarken Mannschaften, die offensichtlich schon im Play-off-Modus sind, geführt. Den Unterschied machte der Eishackler Tyler Wiseman, der in der Überzahl wieder mit einem Tor aus spitzem Winkel bei dem er den Rücken des Goalies zu Hilfe nahm, seine Knipserqualitäten unter Beweis stellen konnte. Auf diese Art konnte er schon mal den Goalie Schnierstein aus Höchstadt überlisten. Im Eishackler-Tor konnte Jakob Goll seinen Kasten sauber halten, musste aber oft sein ganzes Können unter Beweis stellen. Mit einer für viele Beobachter überraschenden 2:0-Führung kamen die Eishackler nach der Drittelpause wieder aus der Kabine.

Tobi Maier konnte dann noch in der 34. Minute nach einem Konter mit einem satten Handgelenkschuss von rechts auf 3:0 erhöhen. Man konnte meinen, das war der Genickbruch für die Riverkings. Doch weit gefehlt. Die Landsberger Mannschaft machte im zweiten Spielabschnitt dermaßen Druck, dass die Eishackler oft große Mühe hatten, sich aus dem eigenen Drittel zu befreien und so manche glimpfliche Situtation konnte nur noch mit einem Befreiungsschlag oder mit einer Parade von „Jacke“ Goll bereinigt werden. Da drehten die Riverkings richtig auf. Dennoch konnten die Eishackler mit einer starken kämpferischen Leistung ihren Vorsprung halten.

Das letzte Drittel begann mit einem Paukenschlag. Craig Gallo, einer der auffälligsten Landsberger Spieler, krönte seine gute Leistung mit dem 1:3-Anschlusstreffer in Überzahl. Die Landsberger gaben in der Folge nochmal alles und setzten die Eishackler weiter unter Druck. Zu Hilfe kam den Eishacklern aber auch so manche Strafe die sich die Landsberger Spieler wegen mangelnder Disziplin einfingen. Drei Zehnminuten-Strafen mussten die Riverkings einstecken. Auch konnten die Peißenberger aus einer 5:3-Überzahl kein Kapital schlagen. Aber auch die Eishackler mussten viele Strafen überstehen und in einer dieser Überzahlsituationen machte Gallo den zu diesem Zeitpunkt (58.) verdienten Anschlusstreffer. Danach nahmen die Landsberger Güßbacher erneut aus dem Tor doch diesmal ging der Schuss nach hinten los. Nach tollem Forechecking konnte Kapitän Florian Barth die Scheibe vom Landsberger Verteidiger erkämpfen und ins Leere Tor einschieben. 4:2 war dann auch der Endstand in dem hart umkämpften Spiel.

Die Eishackler beendeten somit ihr erstes Wochenende in der Zwischenrunde mit 6 Punkten sehr erfolgreich. Angefeuert von den zahlreichen Peißenberger Fans und dem treuen Fanclub, den BlackReds, konnten sie diese beiden Spiele gegen Landsberg gewinnen. Hier muss man einfach die Peißenberger Eishockeygemeinde loben, denn rund 250 Peißenberger in einem Auswärtsspiel am Sonntagabend, ist schon wirklich bemerkenswert. So mancher anderer Verein hat bei einem Heimspiel nur wenig mehr an Zuschauer. Das ist einfach toll und hoffentlich bleibt die Unterstützung auf diesem hohen Niveau. Die Mannschaft hat es in jedem Fall verdient.

Das nächste Spiel der Neal-Boys findet am Freitag, 29. Januar, um 19.30 Uhr in Moosburg statt.

Tore: 0:1 (2:21) Estermaier T., 0:2 (18:18) Wiseman T. (Barth M./5-4), 0:3 (33:22) Maier T. (Eichberger M., Barth M.), 1:3 (40:43) Gallo C. (Juhasz M./5-4), 2:3 (57:30) Gallo C. (Wedl T./5-4), 2:4 (58:11) Barth F. (ENG). Strafen: Landsberg 16 + 10 (Sturm D.) + 10 (Schmelcher A.) + 10 (Arnold B.), Peißenberg 10.

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