Torflut am BodenseeLindau verbucht Sieg und Niederlage

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Auch dieses Wochenende waren für die EV Lindau Islanders wieder zwei Vorbereitungsspiele zu absolvieren. Am Freitag ging es nach Landsberg und am Sonntag war der ECDC Memmingen dann zu Gast in der Eissportarena.

In Landsberg gab es erstmal eine Niederlage aufs Konto. 5:6 (2:0, 3:2, 0:3) nach Verlängerung hieß es nach 63 Minuten. Im ersten Drittel waren es Zdenek Cech und Marko Babic, die die EV Lindau Islanders in Führung brachten, im zweiten Drittel brachten dann Michal Mlynek (2) und Zdenek Cech das Team immer weiter auf Kurs, doch im letzten Drittel ließen die Lindauer nach und zollten der harten Vorbereitung ein wenig Tribut. Im Tor der EV Lindau Islanders klingelte es gleich dreimal, was nach 60 Minuten  zur Overtime führte. Nach drei Minuten war es dann der HC Landsberg, der vor heimischen Publikum das Tor machte und somit siegte.

Wiedergutmachung folgte dann im Derby gegen Memmingen, das spektakulär verlief: 11:9 (3:2, 5:2, 3:5) siegten die EV Lindau Islanders nach einem Spiel, das es in sich hatte.

Angefangen hatte es für die EV Lindau Islanders solide: Steffen Kirsch und Michal Mlynek brachten die Islanders mit 2:0 in Führung, ehe der ECDC mit zwei Toren ausglich, Zdenek Cech schoss drei Minuten vor der Pause dann noch das 3 Tor und brachte die Islanders dadurch wieder auf Kurs.

Im zweiten Abschnitt waren es erst einmal die Memminger, die das Spiel kontrollierten. Gleich dreimal in Folge klingelte es im Tor des EVL, doch daraufhin spielte sich die Lindauer in einen Rausch. Fabian Sing, Michal Mlynek, Zdenek Cech und Sascha Paul sorgten mit ihren Toren für Jubel bei den 500 Fans. Doch sowohl auf der Seite des EVL, als auch beim ECDC hätte es im zweiten Drittel weitaus höher stehen können. Josef Mayer und Nicolai Johansson konnten auf Lindauer Seite, trotz der Gegentore, beweisen, was Sie drauf haben. Des Öfteren kamen gefährliche Schüsse aufs Tor, die sie mit viel Geschick ablenken konnten.

Im letzten Drittel ging es Torschuss und -reich weiter. Die Memminger begannen, woraufhin Marko Babic die Antwort hatte. Der ECDC setzte nach, zweimal, verkürzte auf 9:6. Wieder war es dann Marko Babic der das zehnte Tor für die Islanders schoss. Memmingen schloss die Lücke wieder etwas und Zdenek Cech brachte dann das elfte Mal den Puck ins Tor des ECDC, bis kurz vor Ende dann Memmingen das Endergebnis erzielte. 20mal mussten die Torhüter „hinter sich greifen“ und so ging ein schnelles, spannendes, heißes und auch körperbetontes Derby zu Ende.

Ein ordentliches Wochenende. mit insgesamt 31 Toren bei beiden Spielen ist damit abgeschlossen. Wenn die Vorbereitungsphase so weiter geht, kann man sich auf die Bayernligaspiele nur mehr freuen.

Am Freitag geht es gleich weiter, wieder gegen Memmingen, auf dem Hühnerberg, ein Spiel das die Islanders und ihre Fans mit Spannung und Vorfreude erwarten.

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