Torfestival in NürnbergHC Landsberg

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Mit 8:0 (3:0, 1:0, 4:0) setzte man ein deutliches Ausrufezeichen und kletterte wieder um einen Tabellenplatz nach oben. Nur drei Punkte trennen die Riverkings nun vom so begehrten fünften Tabellenplatz, der schon nach der Vorrunde den vorzeitigen Klassenerhalt bedeuten würde.

Auf Grund von Erkrankungen war Trainer Alexander Wedl gezwungen, auf drei Reihen umzustellen. Mike Dolezal und Danny Grünauer meldeten sich krank, Tobias Wedl war beruflich verhindert und der junge Mika Reuter musste mit der Jugend mit nach Miesbach. Im Gegensatz zum Freitag zeigten die „Penaltykings“, dass sie genau diesen Spitznamen wieder ablegen möchten. Mit viel Spielwitz, einem hervorragenden Forechecking und einer Verteidigung die inklusive Christoph Schedlbauer den Nürnbergern das Leben extrem schwer machten, zeigte man von Beginn an wer hier der Herr im Haus ist. Markus Rohde in der zwölften Spielminute sowie Dennis Sturm in der 17. Spielminute eröffneten den Torrausch der Riverkings. Andi Geisberger versetzte dann mit seinem Tor zum 3:0 mit der Pausensirene zur ersten Drittelpause den Gastgeber in eine Art Schockstarre, aus der die Mittelfranken auch nach der Drittelpause nicht herausfanden.

Landsberg erhöhte sogar noch das Tempo und spielte noch frecher, doch außer dem zweiten Treffer von Markus Rohde zum zwischenzeitlichen 4:0 wollte im Mitteldrittel kein weiterer Treffer gelingen. Im letzten Spielabschnitt war Nürnberg schon sichtlich geschlagen. Landsberg agierte nach Belieben und so schraubte man das Ergebnis weiter nach oben. Alex Christian(44.), Dennis Sturm(49.), in einem sensationellen Zusammenspiel mit Dennis Tausend und Torhüter Christoph Schedlbauer, sowie Michael Fischer(55.) schraubten das Ergebnis auf 7:0. Damit aber nicht genug, denn nur eine Sekunde vor dem Spielende konnte Michi Fischer noch das 8:0 erzielen. Sichtlich ausgelassen war nach dem Spiel die Stimmung in der Kabine. Vor allem beim Torhüter Christoph Schedlbauer, der nicht nur zu Null spielte, sondern auch noch einen Assist beim 6:0 erhielt.

Ausruhen kann man sich allerdings nicht. Zwar hat man bis dato als Aufsteiger in der laufenden Saison einen guten Eindruck in der Bayernliga hinterlassen, doch in Landsberg gibt es keinen Aufsteigerbonus. „Das gab es in Landsberg noch nie“, so Alexander Wedl nach dem Spiel. „Die Erwartungen in Landsberg sind immer hoch, da zählt es nicht, dass man gerade erst aufgestiegen ist.“ Ein Blick auf die Tabelle zeigt auch schnell, dass man wirklich keine Zeit zum Durchschnaufen hat. Mit drei Punkten Unterschied zwischen dem Fünften und dem Neunten lauern Buchloe, Peißenberg, Pfaffenhofen, Memmingen und Landsberg auf den begehrten fünften Tabellenplatz, der den vorzeitigen Klassenerhalt bedeutet. Das wird eine heiße Rückrunde und mit den Rückspielen gegen Germering zu Hause und in Pfaffenhofen am kommenden Wochenende werden jetzt schon die Weichen gestellt, ob man weiter in diesem Fünfkampf mithalten kann.

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