Torfestival im Landsberger EisstadionZweistelliger Sieg gegen Kempten

Torfestival im Landsberger EisstadionTorfestival im Landsberger Eisstadion
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Der Knoten scheint nun endlich aufgegangen zu sein. Trotz Wiesenauftakt und lauwarmen Temperaturen wollten immerhin 300 Besucher das dritte Testspiel der Landsberger Riverkings am Sonntagabend sehen. Mit 13:2 (3:1, 4:1, 6:0) schickten der HC Landsberg die eine Klasse tiefer spielenden Kemptener Sharks zurück ins Allgäu.

Der Klassenunterschied zwischen dem HC Landsberg und dem ESC Kempten war mehr als nur deutlich. Einzig auf Dennis Tausend und Maximilian Merkle musste Zeck an diesem Abend verzichten. Merkle wollte es zwar probieren, doch seine Knieentzündung ist noch nicht ganz ausgeheilt. Beeindruckt waren die Zuschauer auch diesmal wieder von der Leistung der beiden „Rookies“. Mika Reuter brachte es auf zwei Tore und zwei Assists und Timo Hauck immerhin auf ein Tore und zwei Assist. Es ist schon eine Augenweide, wenn man die beiden auf dem Eis beobachtet. Auch Markus Kerber, der zwar nach dem Spiel kritisch mit seiner eigenen Leistung war, brachte es wie Sturmkollege Reuter auf zwei Tore und zwei Assists. Andreas Zeck vertraute in diesem Testspiel auch auf den dritten Rookie der Riverkings. Maximilian Güßbacher, der schon im letzten Spielabschnitt gegen Buchloe eine starke Leistung zeigte, durfte in diesem Match die vollen sechzig Minuten zeigen, was er kann und bescherte Christoph Schedlbauer einen ruhigen Abend an der Bande. Nur allzu viel hat der junge Güßbacher nicht zu tun. Kempten war in allen Belangen den Riverkings unterlegen. Einzig Benedikt Sempfel nutzte im ersten Drittel ein Überzahlspiel seiner Mannschaft zum zwischenzeitlichen 3:1 und Fabian Zirngibl im zweiten Spielabschnitt zum 4:2 aus. Ansonsten zeigten die Hausherren eine solide Abwehrleistung. Das schönste Tor des Abends war Michael Fischer vorbehalten. Auf Zuspiel von Stefan Kerber und Andreas Schmelcher zimmerte Fischer die Scheibe erst gegen den Pfosten und im Nachschuss verwandelte er den Abpraller direkt im Tor der Gäste. Einzig die Leistung von Neuzugang Sebastian Lachner stimmt Andreas Zeck noch nachdenklich. „Lachner kann viel mehr, als das, was er in den drei Spielen bisher gezeigt hat“, so Zeck nach dem Spiel.

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