Topspiel an Dreikönig – der Tabellenführer kommtEV Lindau Islanders

Topspiel an Dreikönig – der Tabellenführer kommtTopspiel an Dreikönig – der Tabellenführer kommt
Lesedauer: ca. 1 Minute

Eine Weile benötigten die Islanders am Freitag schon, um den Schock der „Last- Second“- Niederlage gegen den ESV Buchloe zu verdauen. Dann ging der Blick nach vorne. „Jetzt geht die Saison erst richtig los“, sagt EVL- Trainer Sebastian Buchwieser über das, was den Lindauern bevorsteht. „Ich finde es eine gute Reaktion, dass alle sauer über die Niederlage gegen Buchloe sind“, sagt der sportliche Leiter des EVL, Bernd Wucher. „Das Wichtigste ist aber, dass alle ihre Lehren draus ziehen, damit so etwas in der entscheidenden Phase der Saison dann eben nicht mehr vorkommt.“

Dafür können sich die Islanders nun ohne Druck einspielen. Wobei sie von ihren Gegnern genug Druck bekommen werden. Der EHC Waldkraiburg ist zwar seit Freitag (5:2 Sieg in Pfaffenhofen) auch rechnerisch nicht mehr von Platz Eins zu verdrängen, das Team von Ex- Nationalspieler Rainer Zerwesz hat aber gezeigt, dass es nicht gewillt ist, auch nur einen Deut nachzulassen. Das haben die Islanders im Hinspiel gemerkt, als sie trotz einer 3:1 Führung mit 3:6 unterlagen.

Nicht nur tabellarisch sind die Löwen die beste Mannschaft der Liga, auch andere Kennzahlen sprechen dafür: Sie haben die mit Abstand meisten Tore erzielt und die wenigsten bekommen, sind sowohl bestes Heim- als auch bestes Auswärtsteam und haben von den bisherigen 21 Spielen nur eines verloren. Lediglich in Über- und Unterzahl steht der EHC nicht auf Platz Eins. Muss er auch nicht, denn die Qualität im Team ist so hoch, dass es eben auch so reicht. Gleich drei Waldkraiburger stehen unter den besten zehn Scorern der Liga (Max Kaltenhauser, Jakub Marek und Lukas Wagner). Aus diesem Trio wurde Jakub Marek von den Experten von Bayernhockey.com im November zum Spieler des Monats gekürt.

„Das ist die Qualität, die in der Top-Fünf-Runde nun in jedem Spiel auf uns zukommt“, sagt Wucher. „Darauf müssen wir gut vorbereitet sein“. Dazu gehörte die Regeneration am spielfreien Sonntag, an dem die Lindauer sich von den Strapazen der letzten Wochen erholen und in Ruhe ansehen konnten, was die Konkurrenz erlebte. An der Frische sollte ein ordentlicher Auftritt im letzten Vorrunden- Heimspiel also nicht scheitern.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!