Thomas Rott bleibt beim EHC WaldkraiburgGelb-Blauer geht’s nicht

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Thomas Rott ist derzeit die Waldkraiburger Eishockey-Ikone schlechthin, seitdem er Schlittschuh laufen kann schnürt er seine Skates für die Löwen. Anfangs im Nachwuchs als Stürmer, später dann als Allrounder und seit ein paar Jahren nur noch als Verteidiger. Kurz vor seinem 17. Geburtstag feierte er sein Debüt in der ersten Mannschaft mit den ersten beiden Einsätzen in den Playoffs 2007. Obwohl er in der Saison darauf nur zu zwei Einsätzen kam, konnte er dennoch sein erstes Tor erzielen und am Saisonende den Bayerischen Meisterpokal 2008 in Händen halten. In der Saison 2009/10 gelang ihm dann der endgültige Durchbruch und seitdem ist er aus dem Löwenteam nicht mehr wegzudenken. Bereits 362mal trug er inzwischen das Trikot der Löwen und von Anfang an das mit der Nummer 20. Auch nach dem Abstieg aus der Bayernliga 2010 blieb er seinem Heimatverein treu und feierte in der darauffolgenden Saison den sofortigen und souveränen Wiederaufstieg. 2016 holte er mit seinen Teamkameraden erneut den Bayerischen Meister Titel und schaffte somit auch den Aufstieg in die drittklassige Oberliga. 2017 wurde er mit den Löwen erneut bayerischer Meister, durch den Gewinn des Play-off-Finales. Somit ist er neben Martin Führmann und Fabian Birk, einer von drei Spielern, die das Kunststück schafften, mit dem EHC Waldkraiburg dreimal bayerischer Meister zu werden. Letzte Saison dann auch für ihn der bittere Abstieg aus der Oberliga, aber für Thomas Rott kein Grund den EHC zu verlassen. Rotti gilt von je her als der faire, harte Arbeiter, der sich alles erkämpft. In ihm schlägt das Löwenherz durch und durch. Nach dem Karriereende von Daniel Hämmerle, mit dem er elf gemeinsame Jahre spielte, ist er nun der dienstälteste Akteur bei den Löwen. Hämmerle verabschiedete sich bei ihm mit den Worten: „Rotti, jetzt kommt deine Zeit, du wirst mein würdiger Nachfolger.“ Wie immer er das auch gemeint hat, aber Thomas Rott ist mit Sicherheit ein heißer Kandidat für das „C“ auf der Brust.